Licence: Public Domain Mark
Credit: Praktische Arzneymittellehre / [J. Arnemann]. Source: Wellcome Collection.
62/832 page 34
No text description is available for this image
No text description is available for this image
No text description is available for this image![Extraeten, Cortex Peruv. ynter allen Verbindun- gen verhindern der Ranipher und das Opium den Speichelflufs am heften; palTen aber nicht überaih [Bei der Verbindung mit Sulph. aur, ant* darf man von beiden verhäitnifsmäfsig gröfsere Dofen geben ] Bei dem Gebrauche diefes, wie jedes, Quech- filbermittels nuilTen alle fauren und zu häufiger Gebrauch von falzichten Sachen vermieden wer* / den, [wenn man nicht die Abficht hat, die Wir- kung des Queckfilbers durch eine faure Diät u, dgl. zu verftärken.] i 19* Calomel , Kalowel', Panacea mercurialis* Eben fo gebraucht. Ein unficheres Mittel! weil durch die wiederholten Sublimationen dao verfüfste Quecjifilber zum Theil wieder ätzend wird. [Freilich wird durch gutes Abwafchen der Sublimat wieder entfernt und der Merc. dulcis wieder rein dargeftellt* Wozu aber durch diefe unnöthigen Procelle ein viel gebrauchtes Mittel vertheuern? — Mancher gute Arzt verfchreibt al- lerdings Kalomel mir der Abficht, dafs der Apo- theker Merc* dulcig geben foll. Aber wird nicht Mancher würklichen, feiten unfchädlichen, Kalomel geben zu mülTen glauben? — wird nicht der Un- xechiliche lieh vom ßrmen Kranken den Merc. dul- cis wie Kalomel bezahlen lallen ?3 ■ /](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29298532_0062.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)