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Credit: Die Neubildungen des Uterus / von A. Gusserow. Source: Wellcome Collection.
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![man die Geschwulststatistik der einzelnen Organe sowohl bei beiden Geschlechtern als beim weiblichen näher ins Auge fasst. Schröder!) giebt eine Zusammenstellung, wonach unter 19,666 an Careinom gestorbenen Frauen 6548 an Uteruscarcinom zu Grunde gingen. Noch Genaueres ergeben die Tabellen über die Häufigkeit des Krebses in den verschiedenen Organen von M. d’Espine und Virchow’s: hier steht der Uteruskrebs in zweiter Stelle, indem der Magenkrebs 45°, der Uteruskrebs 15° aller Krebserkrankungen ausmacht. Nach Virchow kommen auf den Magenkrebs 34,9%, auf den Uteruskrebs 18,50. Sehr bestimmt geht dies auch aus den Tabellen von Picot (l. c. S. 1183) hervor: Hospitäler von Paris. Middlesex-Hospital. Frauen. Männer. Frauen. Männer. Geschlechtsorgane . . 765 20 171 12 Brustdin es ae 242 ] 191 1 Mares nat 262 319 B) 6 Beben a 2a: 91 100 2 — Darm ae ee. 26 29 2 Be Kechint u 19 18 Z 4 Lingen Swen 2 5) — 2 Bancerenseaa 2 20 3 3 _- —_ DIESE ne 3 2 2 | — = Kesophasnen ra — 2 _- 2 ji 1412 999 376 30 Es kommen also von 100 Krebskranken der Pariser Spitäler 51 Fälle auf den Uterus und die Brustdrüse. Aehnliches ergeben die statistischen Untersuchungen von Sibley u. A. Am schlagendsten dürfte die absolute Häufigkeit des Gebärmutterkrebses noch aus den Tabellen hervorgehen, die E. Wagner aus 5122 Sektionen (Männer und Weiber) von Wien, Prag und Leipzig aufstellt. Es kamen unter dieser Zahl 441 Sektionen auf Carcinom überhaupt und davon 113 auf Uteruskrebs, oder unter 100 Sektionen kommen 8,6° auf Krebs überhaupt und 2,2 auf Uteruskrebs. Darnach wären also etwas mehr als ein Viertel aller Krebsfälle Uteruskrebse. So auffallend diese Thatsache ist, so wenig befriedigend wird, wie wir sehen werden, die Antwort auf die Frage nach den Ursachen derselben ausfallen. Bevor wir aber zu der Frage nach der Aetiologie des Uteruscarcinoms speziell übergehen, wird es zweckmässig sein, zwei Momente, die zur Aetiologie der Öarcinome im Allgemeinen ge- hören, vorwegzunehmen, nämlich das Alter und die Erblichkeit. In Bezug auf das erste ergeben alle Untersuchungen übereinstimmend für ‘den Gebärmutterkrebs das Nämliche, wie für die andern Carcinome ') Lehrbuch der Frauenkrankheiten p. 257.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33781588_0222.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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