Die Staatsheilkunde im Lichte der Geschichte : ...neue Ausgabe des Schlusstheils [i.e. des 6ten buchs] seiner Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften / vom Gehermerath, Ritter und Professor Dr Emil Isensee.
- Isensee, Emil, 1807-1845
- Date:
- 1862
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Credit: Die Staatsheilkunde im Lichte der Geschichte : ...neue Ausgabe des Schlusstheils [i.e. des 6ten buchs] seiner Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften / vom Gehermerath, Ritter und Professor Dr Emil Isensee. Source: Wellcome Collection.
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![Observations on tlie rapidity of llie pulse of the Insane. By Pliny Earle M. D.“ s. The American Journal of ihe medical Sciences 1S42. Januar S. S4 und Gazelle medicale de Paris 1842. Nr. 19. In Oppenheim’s Zeitschrift, Bd. 21. H. 2. S. 225. findet sich ein kurzer Auszug aus diesen Beobachtungen über die Schnelligkeit des Pulses bei Irren. „De l’infiuence du passage de la vieille, au sommeil et du sommeil ä la vieille, sur la production et la marche des hallucina- lions p. M. Baillarger (Bulletin de l’Academie royale. Mai et Juin 1842 (52) S. 758.“ Diese der königlichen Academie vor- gelegte Abhandlung über welche Ferrus, Castel und Pariset zu Berichterstattern ernannt waren, setzt sehr wortreich die bekann- ten Erfahrungen auseinander, welche darthun^ dass Personen, welche zur Geisteszerrüttung disponiren, oder solche, welche wirklich be- reits daran erkrankt sind, beim Uebergang vom wachenden in den schlafenden Zustand und umgekehrt, zu Hallucinationen sehr geneigt sind, und dass diese öfters zum Ausbruche von maniakalischen An- fällen Anlass geben. In einem Aufsatz betitelt: „Die Medizin in Beziehung auf die juristischen [?] Gesetze und die Gerichtspflege. V. Abhandlung: Die irrsinnigen Zustände und die Seelenkrankheiten.“ Oester- reich med. Jahrbücher, Januar 1843, sucht Professor Langer zu Grätz darzuthun m, da ss das fieberhafte Delirium von der See- len- oder Gemüthsstörung zu unterscheiden sei. Unter den „Seelenstimmungen“ [?] Temperamenten, nimmt er ausser der cholerischen, melanchoniscben und sanguinischen noch eine büotische und „abderische“ an. Ueber das böotische s. Rudolph i’s Physiologie. Das abde- rische möchte etwa von Gräz aus erkennbarer sein?! — Berlin liegt etwas weiter von Abdera. III. Pathologische Anatomie der Geisteskrankheiten. Parchappe’s Traite theor. et prat. de la Folie umfasst sehr zahlreiche Sectionsberiehte. Er hält, nach seinen exacten Forschun- gen, die chronische Verrücktheit für eine Verminderung, die akute für eine Vermehrung des plastischen Lebens. — Bei der in Frank- reich viel häufigem Mania paralytica fand P. überall Erweichung der grauen Cortikalsubstanz und in der Hallte der Fälle auch Er- weichung der beiden vordem Driltheile der Gehirnlobi, insbeson- dre des° mitllern Theils derselben. — In 17 Fällen von Folie epi- leplique zeigte sich keine Veränderung, die man etwa als für Epi- lepsie palhognomonisch ansprechen könnte. Aus allen diesen Au- topsien aber geht — wie der Verfasser sagt — hervor, dass die Verrücktheit von allen dort angegebenen Alterationen im All- gemeinen nie im Besondern völlig unabhängig ist. Doih (ihren seine Messungen zu folgendem Resultat: „Das Gesetz des Graduellen Abnahme (decroissement) des Gehirns, und zwar im di- 3 81*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24757329_0203.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)