Die Ovarialschwangerschaft vom pathologisch-anatomischen Standpunkte / bearbeitet von Joaquin Collet y Gurgui.
- Date:
- 1880
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Credit: Die Ovarialschwangerschaft vom pathologisch-anatomischen Standpunkte / bearbeitet von Joaquin Collet y Gurgui. Source: Wellcome Collection.
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![Beide Muttertrompeten sehr ausgedehnt, die rechte ober- flächlich entzündet, die linke blass; aus letzterer kam beim Drücken ein weisser gartenerbsengrosser Körper hervor. Linkes Ovarium, 2mal so gross als das rechte, gleich einem mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit gefüllten Sack, dessen Inneres röthlich, in der Consistenz der Krystalllinse ähn- lich und mit klebriger Flüssigkeit gefüllt war. Die Originalstelle („Med. Essays. Edieb. (sie!) vol. V, pag. 277) nach E. zu Campbell habe ich nicht auffinden können und folglich auch nicht den Namen des Beobachters, den E. zu Campbell in seinem Eifer für die Anführung von Ovarialfällen anzugeben vergisst. Dies wäre nach E. zu Campbell der dem Werthe nach vierte Fall von Eierstocks- schwangerschaft. Gern verzichte ich auf die Besprechung desselben und lasse Andere ihr Urtheil hierüber fällen. Nur der Vollständigkeit wegen musste ich denselben anführen, wenn ich auch in dem ganzen Fall nur eine kystöse Degeneration des Eierstockes erkenne. Beobachter (?) (1768?): „Ei im linken Eierstock bei einer 26 Jahre alten Person. J. de med. et Chirurgie 1768. Wohl ist auch hier die Jahreszahl falsch angegeben, anstatt 1773, denn die Jahreszahl ausgenommen, passt sich die Angabe im Ganzen dem Falle Charnaux's an (siehe vorhin), welcher im Jahrgange 1773 jener Zeitschrift steht. Zu bemerken ist noch, dass E. zu Campbell weiter unten diesen selben Fall wieder als einen neuen, verschiedenen, und zwar wieder ohne den Namen des Beobachters angibt, so nämlich: „Ein Ei im linken Ova- rium. J. de med. chir. et pharm, etc. vol. 39, pag. 324. Mansfield Clarke „nahm von der Leiche einer unverhei- ratheten, schwangeren, zufällig gestorbenen Weibsperson ein im Museum des St. Georg-Hospitals in London sich befindendes Präparat von einem linken Eierstock, der ein Ei aus der frühesten Zeit der Schwangerschaft enthält. Aus E. zu Campbell abgeschrieben, die Originalstelle („Dr. Gran- villes [sie] graphic. illustr. nach E. zu Campbell) mir nicht zu- gänglich. Beobachter (?): „ Recueil des actes de la soc. de Lyon, vol. XIII, pag. 63. Wie es scheint, ein und derselbe Fall wie der vorige.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21047030_0102.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


