Theorie der Gewinnung und Trennung der ätherischen Öle durch Destillation : (Grundzüge einer allgemeinen Destillationslehre) / von C. von Rechenberg.
- Carl Freiherr von Rechenberg
- Date:
- 1910
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Credit: Theorie der Gewinnung und Trennung der ätherischen Öle durch Destillation : (Grundzüge einer allgemeinen Destillationslehre) / von C. von Rechenberg. Source: Wellcome Collection.
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![sorcin und Chinon in heißer Benzollösung erhalten. Löslich in Wasser AI- kohol und Äther, weniger in kaltem Benzol, schwerlöslich in Ligroin Nietz- k i, Liebigs Annalen 215 (1882), 136. .. Jv\o‘ f Res°rcin'Hexamethylentetramin. Rosagefärbte Nadeln, Smp. 190 b.s 200 unter Zersetzung. 2 Teile Resorcin in 3 Teilen Wasser gelöst und ■ireJe,Am'n' ebcrrfaHs 3 Teilen Wasser werden unter Abkühlen vermischt. Nach dem Abkuhlen kristallisiert der Körper aus. Erwärmung führt tief« S 281 S6tZUng herb6i‘ M°Schat0S u- Tollens. Liebigs Annalen 272 3so. Zwischen Resorcin und Anilin konnten Heberbrand (Berl. Be- richte U [1882], 1973) und Mylius (Berl. Berichte 19 [1886], 100?) keine feste Verbindung erhalten. Nach den Untersuchungen von Kremann u Ro- din. s (Monatsh. f. Chem. 27 [1906], 125) ist dagegen die Additionsfähigkeit von Resorcin zu Anilin wahrscheinlich. 381. — Heberbrand, s. No. 380. 382. — Resorcin-Chinolin. Aus der Lösung der beiden Komponenten in verdünnter Salzsäure wird die Verbindung durch Sodazusatz ausgefällt, oder beide Komponenten werden bei 100« zusammengeschmolzen.^ Ver- dünnte Salzsäure, auch schon längeres Kochen mit Wasser, trennt die Ver- bindung wieder in die Komponenten. Smp. 102°, in Äther, Alkohol, Chloro- form leicht löslich, in 400 Teilen Wasser löslich, in Ligroin unlöslich Hock Berl. Berichte 16 (1883), 886. 383. — Eugenol-Fenchon. Flüssige Verbindung, erhalten durch Auflösen von Eugenol in Fenchon in äquimolekularem Verhältnis. Tardy, s. No. 375. 384. — Eugenol-Natriumacetat. Je 10 Teile Nelkenöl und kristallwasser- freies Natriumacetat innig verrieben geben ca. 17 bis 18 Teile der Eugenol- Verbindung, aus der chemisch reines Eugenol erhalten werden kann. No. 213. 385. — Eugenol-Hexamethylenamin. Weiße Kristallmasse. 7 Teile Hexa- methylen in 8 Teilen Wasser gelöst und 8 Teilen Eugenol vermischt. Nach Abkühlen scheidet sich nach einiger Zeit die Doppelverbindung aus, deren Menge zunimmt, bis das Öl fast verschwunden ist. Das Präparat wird nach dem Trocknen über Schwefelsäure mit Äther ausgewaschen. Es riecht nach Eugenol, ist also sehr locker gebunden, schmilzt zwischen 80 und 85°, löst sich leicht in Wasser, das es in die Komponenten spaltet. Moschatos u. Tollens, Liebigs Annalen, 272 (1893), 285. 386. — Nach Bruni u. Tornani (Chem. Centralbl. 1904, 11. 954) ver- mögen sich diejenigen aromatischen Verbindungen, die in der Seitenkette eine Allylgruppe CH-.. CH CH. enthalten, mit Pikrinsäure nicht zu vereinigen, während sich die mit einer Propenylgruppe CH CH CH* mit ihr additionell verbinden. Methylisoeugenol-P., Cu HuO; • C6 H2(N02)a OH, rotbraune Nadeln, Smp. 40 bis 45°, Asaron-P., CiaHieOa-CoFMNOj^OH, braunschwarze Nadeln, Smp. 81 bis 82°, Isosafrol-P., CioHioCVCoH^NCMsOH, rotglänzende Nadeln, Smp. 73°, Isoapiol-P., C1,Hu0.t C,1H,(NO.):)OH, rotbraune Nadeln, Smp. 89 bis 90°. Dillisoapiol-P., Cu Hu0.r CB H2 (NO*)» OH, rote Prismen, Smp. 81°.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28061639_0486.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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