Untersuchungen über die Lymphgefässe des Darmkanales / von Heinrich Frey.
- Heinrich Frey
- Date:
- 1863
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Credit: Untersuchungen über die Lymphgefässe des Darmkanales / von Heinrich Frey. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![wurzeln bindegewebiger Theile zu ihrer nächsten Umgebung stehen,, vahrsche.nhch , dass die Abkömmlinge wuchernder Bindegewebszellenj; sehr leicht in die Lymphwurzelröhren hinein entleert und von da weiJ; ler fortgeführt werden können. In einem bindegewebii^en Theile de. ! von Lymphwurzeln durchzogen ist, wird ebenfalls sehr leicht bei starke-, rer Vasculansafon des Gewebes, bei Rarefaction der faserigen Bestand- , T,l UM. ''^'«•^''cherer Bildung farbloser Zellen die accidenteile Lymph- i drUsenbildung stattfinden können. ' Hinsichtlich der von Reciding hausen behaupteten, die Lymphsinus^j bekleidenden Epithelien äussert sich///s unsicher. Sollten sie wirklich in allen Lymphräumen constant vorkommen, so müssten sie eine sehr dünne Lage verkümmerter Zellen darstellen. Eigene Untersuchungen der Pe?/er'schen Drüsen stellten wir in den) Mussestunden des Sommers 1862 an, zunächst in der Absicht, über die Lymphbahn mit Hülfe der Injectionsspritze uns eine eigene Anschauung zu verschaffen. Die Structur der Follikel, ihre Blutgefässe wurden all- mählich in den Kreis der Beobachtung gezogen und die Angaben derVor-- gänger geprüft. Bald stellte es sich uns wünschbar heraus, den Kreis der- Beobachtungen zu verkleinern, da bei manchen Säugethierarten ohne die grösste Ausdauer kaum vollkommene Injectionspräparate gewonnen wer- den konnten und gerade diese unerlässlich erscheinen mussten. Dagegeni gelang es uns, in häufig wiederholten Versuchen wenigstens für einige' Thierformen zahlreich treffliche Untersuchungsobjecte zu gewinnen. Wir' rechnen dahin das ICaninchen, das Meerschweinchen, die Katze, denHund! und das Kalb., Minder gelungen sind unsere Bemühungen beim Schaf und Schwein. Die variablen Structurverhältnisse und namentlich die beträchtlichen Differenzen gestatten leider nur Detailbeschreibungen, wenn volles Ver- ständniss erzielt werden soll. Der Leser möge daher die möglicherweise ermüdende Breite unserer Darstellung entschuldigen. Im Dünndarm des Kaninchens finden sich durch weite Abstände, durch lange follikelfreie Strecken getrennt, in geringer Anzahl kleine Peyer'sche Haufen von länglich runder Form, einige Linien im grössten Durchmesser betragend und nach ihrem Ausmaasse eine zwar wech- selnde, niemals aber beträchtliche Zahl der Einzelfollikel umschliessend. Die Ziffer der Pß?/ßr'schen Haufen nehmen für den Dünndarm des Kanin- chens Rudolphi und Meckel^) auf 4—6 an, womit unsere eigenen Erfah- rungen im Allgemeinen stimmen. Auch Bühm^] in seiner gediegenen, so viel schätzbares Material enthaltenden Dissertation erwähnt ihrer mit fol- \) Vergl. dessen Syslom der vergleichenden Anatomie. Bd. 4. Halle 1829. S.638. 2) 1. c. p. 45.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21462574_0068.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)