Lehrbuch der plastischen Anatomie für academische Anstalten und zum Selbstunterricht / herausgegeben von Prof. Dr. E. Harless.
- Date:
- 1856-1858
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Credit: Lehrbuch der plastischen Anatomie für academische Anstalten und zum Selbstunterricht / herausgegeben von Prof. Dr. E. Harless. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![2!) ents})ivclit‘nd iiusgehöhlteu Flüchen y,ileö Atlas (des ersten Hals- wirbels) ruhen, und iür das Spiel der ^^Jr- und Kückwärtsneigung des Kopfes die entsprechende Form besitzeu. An jenen rauhen Stellen der Schuppe, hinauf bis zur oberen halbzirkelförniigen Linie, setzen sich die jMuskeln an, welche den Kopf verhindern, vorwärts zu fallen, und nach der einen oder an- ! deren Seite uinzuschlagen. Dem allgemeinen Gesetz entsprechend. I ist diese ganze Knochenparthie stärker entwickelt und mit grösseren I Erhabenheiten versehen, je kräftiger die Muskulatur des Nackens I ausy-ebildet ist. D O I'i<h -f>. Fi(j. ‘27. i i I i\Iit dem Crrundtheil des Ilinterliauptbcines ist nach vorne im späteren Alter untrennbar verschmolzen der Kör])er des Keilbeins, welcher abermals eine gewölbte Fläche. aLer paarig, empor- treibt. Wie ein ausgebreitetes Flügelpaar (woher der Nbnnc -grosse l’lügeD des Keilbeins) keliren diese ihre ausgehöhlten Flächen der llintcrhauptsschui>pc entgegen. Ein Haar kleinere gespaltene, schiel nach ab - uml vorwärts gerichtete Fortsätze (die Gaumen- k lügel) (lienen, dem Ilohlräum des Schädels abgekehrt, zum Ansatz- punkt lür iMuskeln , welche den Lnterkieler gegen den Gberkiclcr in bestimmter Richtung zu bewegen haben. Da jene beiden (.xrundpfeilcr des Scbädcls mit ilirci^ sich em- porwölbenden riattcn nicht im Stande sind, die «xrossc jMasse des einzelnen Fifrnren sind in folgender Weise gewonnen: 'ig.24. Lin Sclnidel ist'gesprengt, und .vlle einzelnen Knoelien so nnfgestellt, d;iss 1 ne sonst verwaclisenen Länder klaftend einander gegenüber stehen. — I'it/. 2~>. nn ganzer «Scliädel, horizontal dnrclisägt. Man sieht auf den Loden der Schä- ' elhühle von^ oben hcrah. — /'i;/ ‘20. i)as Sehläfenhein (Fig. ‘23 q) und Sciten- andhein (Fig. 23 r) der reehten Seite, sowie das llinterhanpthein (Fig. 23 <;) und 3 le Gesichtsknochen sind cntlernt. Man sieht von hinten und rechts in den Schä- 'elrauin. Fig. 27. M ie in der vorigen Figur; es ist aber aiieh das Stirnbein, weggenoinmcn, und man sicht ganz von der rechten Seite ans in den Ivest des Sehädelgewölbes.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29000208_0047.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)