Volume 1
Taschenbuch der pathologischen Anatomie / von Edgar Gierke.
- Gierke, Edgar von (Edgar Otto Konrad von), 1877-
- Date:
- 1911
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Credit: Taschenbuch der pathologischen Anatomie / von Edgar Gierke. Source: Wellcome Collection.
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![b) Der Germiiungsthrorabus folgt, wenn die Ab- scheidung das Gefäßlumen verschließt und den Blutstrom zum Stillstand zwingt. Dann gerinnt das ruhende Blut ähnlich wie in der Leiche zu einem roten Thrombus. Häufig wird also an der Ursprungsstelle der Thrombose ein gemischter oder geschichteter Thrombus vorhanden sein und an diesen in der rückwärtigen Blutbahn sich ein roter Thrombus anschließen. Als Ursachen der Thrombose wirken oft verschiedene lomente zusammen: 1. Eine Verlangsamung der Blutströmung infolge lo- kaler Kreislaufstörung oder Erlahmung des Herzens (marantische Thrombose). 2. Eine Gefäßwanderkrankung mit Rauhigkeiten, Aus- buchtungen usw. 3. Vermehrte Gerinnbarkeit == Hyperinose (Gegensatz: Hypinose) bei Verbrennung, Gewebszerfall, Intoxi- kationen , vor allem durch Mikroorganismen und ihre Gifte (infektiöse Thromben). Dem Sitze mach können Thromben wandständig oder 1 appenständig (Herz und Venen), der Form nach platten- rmig, polypös oder obturierend sein. Folgen der Thrombose sind Stauung in dem betroffenen szirk mit ihren Folgeerscheinungen (siehe S. 55). Fort- tzung in größere Gefäße, vor allem aber Loslösung von rupfteilen, die mit dem Blutstrom verschleppt zu Embolien :ehe S. 62) führen. Die Umwandlungen, die ein Thrombus durchmacht, nnen verschieden sein. Durch Schrumpfung und Impräg- s; ;on nut Ka]ksalzen entstehen Phlebolithen (ligamentum iz), seltener Arteriolithen, durch fermentative Auf- ntrm ™ “ch Enveicl^ng und Verflüssigung besonders eins e en (einfache Erweichung). Sind Eitererreger *lhp r°m -rS e*n8eschlossen, so kann er eitrig zerfallen £rünstirr+ln sePBscbe Erweichung). Die Erweichung i län/Prpnatprh?h Ablösiln§ von Partikeln und Embolien. • ichsen Bestande erfolgt von der Intima aus ein Ein- d mehr fu JU?eimr Blndegewebe und Gefäßen, das mehr tigern Km/ °t<1 1 brombasmasse resorbiert und sich zu nn der\rMnfW^e organis!ert (FiS- 32> 33). Schließlich n, das häufig lbromblls 111 Bindegewebe umgewandelt ar der ThrnrrU n°Ch als,Reste des Bllltes Pigment enthält. rdickung 'v’andständig, so resultiert eine Wand- t Bindecewphp61 obtu/.?erend» so kann das ganze Lumen gebildeten fVfsein- Durch Erweiterung der hnen durch Hi 1 & <ann das Blut sich wieder neue * Thrombus) nVe^ Strecke schaffen (Kanalisation r n°ch fädirn» <i:+UrC WeBere Schrumpfung können zuletzt llen, übrig bleiben1086 UnC* ^etze’ tbe das Damen durch - i](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2811873x_0001_0071.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)