Volume 1
Handbuch der pathologischen Anatomie / von Johann Friedrich Meckel.
- Johann Friedrich Meckel the younger
- Date:
- 1812-1818
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Credit: Handbuch der pathologischen Anatomie / von Johann Friedrich Meckel. Source: Wellcome Collection.
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![zwölf Bingen und zwölf Zehiin: die dritte Tochter zwölf Finger, aber nur an dem einen Fulse sechs Zehen, der Sohn war normal. Andreas hatte blos regelmälsig gebildete Kinder. Das Mädchen: hatie zwei Sahın und zwei Töchter, von denen nur ein Sohn an einem Fulse sechs Zehen hatte. Elisabeth Horstmann hatte zwölf Fir - ger und zwölfZehen, ihre Tochter, und. von den acht Kindern er letztern vier, gleichfalls zwölf Zehen *). Ä Heuermann **) sah das männliche Glied zweier Kinder, die aber keine Zwillinge waren, ungefähr auf dieselbe Weise verunstaltet, indem die Vorhaut fehlte, und die Harnröhre sich am hintern Ende desselben öffnete. Der Bruder ıh- ‘rer Muuer war gleichf: alls auf dieselbe Weise mis- gebildet, und, so weit sie ılır Geschlechtsregister | kannte, waren alle männlichen Individuen dessel- ben auf diese Weise verunstaltet, so dals es auch nur durch die weiblichen fortgepflanzt worden war. Narf***) enıband eine Frau von einer Dop- peltmisgeburt, derenGrofsmutter vou mütterlicher Seite eine ähnliche geboren hatte. Ich kenne selbst eine Familie, wo Mutter und Tochter em Kind mit Gaumenspalte gebaren. - # Ich gehe jetzt zur Untersuchung Entste- hungsweise der Misbildungen über, Die nächste Ursache der Misbildungen fällt natürlich mit ihrem Wesen zusammen, ist also nicht für alle dieselbe. Die Meinungen über das *) Morand a,-a. 0. **) Med. Beob. Bd.2. S. 234. | H%%) Osianders neue Denkw. I Bd. 1 Bogenz. S. 9. n]](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b33491392_0001_0048.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


