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Credit: Analyse des Willens / von Narziss Ach. Source: Wellcome Collection.
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![IV. Modifikationen der Methodik der einfachen Reaktionen. Ans den bisherigen Ausführungen ergibt sich, daß sich die einfachen Reaktionen abändern lassen nach Qualität und Intensität des Reizes, nach der Art des Bewegungsorgans und nach der Ver¬ schiedenheit der Instruktion (verkürzt, verlängert oder natürlich). Abgesehen von der großen Zahl dieser Abänderungsmöglichkeiten gibt es noch eine Reihe von sonstigen Modifikationen, von denen nur die für unsere Problemstellung wichtigen hier kurz behandelt werden sollen. Zunächst läßt sich die Bauer derVorperiode ändern. Als Mittel zur exakten Begrenzung des Intervalls zwischen Vor¬ signal und Reiz dient in der Regel ein Pendel, das im Momente der Darbietung des Vorsignals, z. B. des Klopfens eines elektro¬ magnetischen Schallhammers, aus seiner Arretierung gelöst wird und dann während seiner Schwingung einen elektrischen Kontakt betätigt, wodurch die Applikation des Reizes erfolgt. Da der Kon¬ takt verstellbar ist, kann auch das Intervall der Vorperiode ge¬ ändert werden. Soll dieses Intervall länger als eine halbe Schwingung sein, so ist es am einfachsten, sofern eine geeignete Hilfskraft (Assistent) zur Verfügung steht, den Kontakt zunächst schräg zu stellen, so daß er vom Pendel nicht berührt wird, und ihn erst kurz vor der gewünschten Pendelschwingung von Hand in die quere Lage überzuführen. Oder es wird auf der Schiene, an der der Kon¬ takt befestigt ist, ein Gegenhalter befestigt, bis zu der dieser Kontakt geschoben werden kann. Zunächst befindet sich der Kon¬ takt außen am Ende der Schiene, so daß er vom schwingenden Pendel nicht erreicht wird. Ist dann das Pendel nach einer halben oder zwei halben oder auch nach mehreren Schwingungen in der für das betreffende Intervall der Vorperiode gewünschten Phase seiner Schwingungsbewegung, so wird der Kontakt auf der Schiene mit der Hand bis zu der Begrenzungsschraube (Gegenhalter) ge¬ schoben. Daß sich auf der Schiene auch zwei Kontakte zur Aus¬ lösung des Vorsignals und des Reizes anbringen lassen, ist selbst¬ verständlich. Untersuchungen mit Veränderung der Dauer der Vorperiode sind bereits in großer Zahl angestellt worden* 1). Als zweckmäßigstes Intervall für die Erwartungsspannung in der Vorperiode hat sich die Zeit von eineinhalb Sekunden erwiesen. Der gut geschulte VI. kann, sofern nicht aus besonderen Versuchsgründen die genaue zeitliche Begrenzung der Vorperiode notwendig ist, auch ohne Ü Bereits L. Lange hat zu diesem Zwecke ein Kontaktpendel verwendet \Wundts Phil. Stud. 4. 479 ff. (1888)]. Auch JR. Bergemann [Psychol. Stud. I. 179 (1906)] bediente sich eines solchen, ebenso G. DeucTiler (ebenda. 5. 177), sowie viele andere Forscher des Wundtschen Institutes.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b29813852_0114.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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