Die Knochen und Muskeln der Extremitaten bei den schlangenähnlichen Sauriern : vergleichend-anatomische Abhandlung / von Max Fürbringer.
- Max Fürbringer
- Date:
- 1870
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Credit: Die Knochen und Muskeln der Extremitaten bei den schlangenähnlichen Sauriern : vergleichend-anatomische Abhandlung / von Max Fürbringer. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![kein und Bindegewebe, ohne durch Sternocostalleisten mit den Rippen verbunden zu sein. Es ist breiter als lang (2,5:1) und hat eine biconvexe3S Gestalt mit abgerundeten seitlichen Spitzen. Das knöcherne Episternum™ ist von Tförmiger Gestalt und fest mit dem Sternum verwach- sen. Der quere Schenkel des T ist der grössere und breitere und liegt auf der Unterseite des Vor- derrandes des Sternums, genau dessen Krümmung folgend, der hintere kürzere Schenkel geht me- dian bis zur Mitte des Sternums. Die Scapula hat nahezu die Gestalt eines Quadrates, das längere Suprascapulare ist nur we- nig breiter. Das Coracoid4 ist von ziemlich bedeutender Grösse. Der kleinere knöcherne Theil an der Scapulargrenze grenzt sich in einem runden Lappen gegen den dünnen knorpligen ab. Dieser geht weit nach vorn und wächst median in seiner ganzen Breite mit dem der Gegenseite zu einer dün- nen Knorpelplatte zusammen. Beiderseits findet sich auch ein Fenster, welches Coracoid und Pro- coracoid trennt, Die wohlentwickelte, aber etwas kurze Claviculai] beginnt am Vorderrande des Suprascapulare, biegt sich dann unter einem stumpfen Winkel nach vorn und zur Mittellinie des Bauches, wobei sie frei läuft, und vereinigt sich unter sehr stumpfem Winkel mit der Clavicula der Gegenseite, wobei sie der Unterseite des bedeutend nach vorn verlängerten Coracoides autliegt. Die vordere Extremität42 findet sich bei Pseudopus angedeutet. Bei dem untersuchten Exemplare zeigte sich am Hinterrande der Verbindungsstelle von Scapula und Coracoid der rech- ten Seite eine kleine Vertiefung, das Homologon der Gelenkhöhle, in der ein etwa sandkorngrosses Knorpelkörnchen beweglich eingefügt ist, Unter dem Mikroskop zeigt es sich deutlich durch sehni- ges Gewebe (Rudiment eines Kapselbandes) von dem Schuitergürtel getrennt. Der Lage und An- heftung nach ist es Rudiment des Humerus. Der linken Seite fehlte es43. C. Lialis Burtonii Gray. Das freiliegende Sternum ist etwas kürzEr als bei Pseudopus. Der Vorderrand ist stark con- vex, der Hinterrand flach concav und hat in der Mitte einen scharfen Vorsprung. Das Episternum scheint zu fehlen. Die Scapula mit dem wenig breiteren Suprascapulare ist sehr kurz. Das Coracoid ist weit breiter als die Scapula. Der dieser am nächsten gelegene knöcherne 38 In den Icones zootomicae ist der Hinterrand concav abgebildet. 39 Heusinger hält das Episternum für «verwachsene Schlüsselbeine«. Der hintere Schenkel fehlt auf der von ihm gegebenen Abbildung, auf der von J. Müller gegebenen ragt er bis zur Mitte des Sternums (wie bei meinem Prä- parate), beiDriiERiL ist er ebenso lang als wie die seitlichen Schenkel und reicht fast bis zum Hinterrande des Sternums. 40 Heusinger vereinigt Scapula und Coracoid als Scapula. J. Müller lässt die Frage unentschieden, ob das Coracoid Schlüsselbein ist oder zur Scapula gehört. 41 Heusinger und Müller: Gabelknochen (Furcula). Bei beiden von dem der Gegenseite getrennt. 42 Dieses kleine Rudiment der vordem Extremität fehlt (oder ist übersehen worden) bei den von Pallas, Heusinger, Cuvier und Müller untersuchten Thieren. Nach Dusieril und Birron scheint es auf beiden Seilen vorzu- kommen. Er sagt p. 415: »a l'interieur ils (les membres thoraciques se trouvent encore representes par un tubercule osseux de chaque cöte du sternum«. Auch sind auf der zugehörigen Tafel 2 Höcker abgebildet , die aber mit dem Schultergürtel fest verwachsen scheinen. 43 Diese ungleichartige Verkümmerung beider Seiten, die sich auch bei dem Beckenrudiment von Lialis und](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21716572_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)