Klinische Beobachtungen aus der Augenheilanstalt / von J. Hirschberg / nebst einem Anhang über dioptrische und catoptrische Curven ; mit 3 lithographirten Tafeln und 10 Holzschnitzen.
- Julius Hirschberg
- Date:
- 1874
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Credit: Klinische Beobachtungen aus der Augenheilanstalt / von J. Hirschberg / nebst einem Anhang über dioptrische und catoptrische Curven ; mit 3 lithographirten Tafeln und 10 Holzschnitzen. Source: Wellcome Collection.
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![Brechungsfläche wird positiv angenommen, wenn jene (wie HJiG) dem einfallenden Licht, dessen Richtung durch den Pfeil angedeutet wird, die Cönvexität zukehrt. Fiü Ai Nach I,c ifo = f F| gieht es, wenn F gegehen, für jedes an- genommene fi einen und nur einen Werth von f2. Man kann also, wenn man dem fi successive verschiedene Werthe beilegt und diese auf die Abscissenaxe eines rechtwinkligen Coordinatensystems aufträgt; dann das zu jedem fi gehörige h berechnet und als dazu gehörige Ordinate auf- trägt; und die einzelnen so erhaltenen Punkte mit einander verbindet; schon eine graphische Darstellung der gesetzmässigen Beziehung zwischen fi und f2 erhalten. Sei (in Fig. 2) 0, der optische Mittelpunkt der Linse, zugleich der Anfangspunkt des rechtwinkligen Coordinatensystems, XXi die Abscissenaxe, X ihre positive, Xi die negative Seite; YYt die Ordinatenachse, Y ihre positive, Yi die negative Seite; F der Maasstab, so dass jede Seite eines jeden quadratischen Feldes die Länge von F hat. Tabelle 1 enthält die den verschiedenen (in Vielfachen oder Theilen von F ausge- drückten) Werthen von fi entsprechenden Werthe von h; nach dieser Tabelle ist Fig. 2 construirt. Tab. 1. fi: +scl + 1000F 1 + 100F | +5F | -f-4F | +3F |+2Fj-f-l VaF) +V |-{-/iooF|-}-'/aF|0 f2: +F|+'000/999F| + 10^99F|+5/4Fl+4/3F|+3/2F|+2F| +3F 1 + ocj —99F | —F ]0 fi: — ViopFj—V2FI —F 1—2F1—5F| —100F |—oc f2: +\ioiF] + 1/3F| + V2Fi+23F|+5;6F| + 100/ioiF| +F Einem unendlich fernen Object entspricht die Bilddistanz -f- F. Mit der Annäherung des Objectes an die Linse rückt das Bild, jedoch ganz allmählich, von der Linse ab, bis fi = +2F geworden, wo Object- und Bilddistanz einander gleich sind. Von hier ab entspricht einer geringen Abnahme der Objectdistanz eine rapide Zunahme der Bilddistanz. Wenn fi = +F, ist h = -\-50. So wie fi kleiner als die Brennweite, springt das Bild aus der positiv unendlichen Entfernung in die negativ unend- liche über (von Y zu Yi). Die vorher zusammenhängende Curve wird bei f1 = F discontinuirlich. Wenn fi weiter abnimmt, dabei aber noch positiv bleibt, so nimmt die absolute Grösse der jetzt (weil das Bild vor der Linse) negativen Bilddistanz in weit stärkerem Verhältniss ab; wenn fi = +V2F, ist f2 schon gleich —F. Ist fi = 0, so wird auch f2 = 0 : Hirsehberg, Klinische Beobachtungen. 8](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21059019_0121.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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