Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch.
- Georg Wilhelm Christoph Consbruch
- Date:
- 1820
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Credit: Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch. Source: Wellcome Collection.
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![man von allgemeiner Gef Jifsgeschwulst (anevrysma per anastomosin), Gefäfs-Enden-Er- Weiterung (angiectasia), ^ellkörperartiges Gewebe (textus cavernosus) erhält. Die regelwidrige Kleinheit und Eiigä des Gefäfssystenies fipdet gewöhnlich nur in einer Art der Gefäfse Statt, und die regelwidrige Enge des ei- nen veranlafst gewöhnlicJi Erweiterung des andern. Dieser Zustand kann reiner Formfehler, oder in krankhafter Texturveränderung begründet seyn, und letzteres insbesondre nach Ergiefsung von Faserstoif in Gefolge einer Entzündung der Gelafse, welche so- gar gänzliche Verschliefsung veranlassen kann. Jedoch ist diese auch bisweilen angebohren. Aber auch ohne vorhergegangene Entzündung kann sich die Höhle ei- nes Gefäfses verengern und verwachsen, wenn kein Blut hindurchgefülirt wird. Die regelwidrige Configuration ist fast immer mit regelwidriger Lage vergeselischaftet, und fast immer angebohren. Man kann sie überhaupt in zwei Ciassen bringen, nämlich i] in sofern sie faloa Unregelmäfsigkeit in der ßJutbewegung, oder 2) in sofern sie durch widernatürliche Communication des rothcn und scliwarzen Blutes eine regelwidrige Blutmischung hervorbringt, z; ß. bei der blauen Krankheit. Die regelwidrige Continuität durch Verletzung haben wir schon oben I2S.) betrachiet. Ausser- dem aber sind nicht selten gcwÖJinlich vereinigte Stänime, der Gefäfse getrennt, und gewöhuliefa ge- trennte mit ein«ndor ver^chn^^lzea.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21452933_0385.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)