Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch.
- Georg Wilhelm Christoph Consbruch
- Date:
- 1820
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Credit: Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch. Source: Wellcome Collection.
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![37» dickt. In einem ] seltnen Falle sah man sie g ä n z ^ lieh fehlen, und das Herz nur aus einer Kammer und einem Ohr bestehen. In der Scheidewand der Herzkammer sah man mehrmahls eine bald gröfsere, bald kleinere Oefinung, und fast immer an der Ba- sis derselben. Sehr oft findet man mehrere Jahre nach der Geburt und selbst im höhen Alter das eirunde Loch noch offen, indem entweder die Klappe ganz fehlt, oder nicht verwachsen ist. Die Oeffnung ist bald grÖfser, bald kleiner und zuweilen auch an verschiedenen Stellen; zuweilen findet man statt eiöer Oeffnung mehrere, bis zu acht. *°) Das eirunde Loch soll sich durch heftige Anstrengungen der Refpiration zuweilen wieder Öffnen. Dafs eine solche Oeffnung nicht gegen das Erlrinken schütze, ist durch Beispiele erwiesen. ) Bei Taucherthiercn, Fischotter, Bi- ber etc. ist es bald offen, bald versclilossen. Wenn das eirunde Loch offen ist, so ist es auch gewöhnlich, jedoch mcht immer, der arteriöse Gang des Botallus; zuweilen ist er auch allein oil'en. — Diesen Gang sal^ man auch in seltenen Fäl- len gänzliöh fehlen. Dje JCIappen weichen sehr oft in Ansehung der Gröfse, Stärke und Anzahl vom Normal al). Zuwei- len fehlt eine Klappe, z. B. häufig die Eustachi- sche, zuweilen auch die Thebesische. Mehr- mahls fand man statt drei halbmondförmiger Klappen in der Lungenarterie 'nur zvVei, und ebenso viel nur in go) Meckel tab. anat. 0)1) Durch-2 Herzen von Ertrunkenen mit offenem eirunden Loche in der Meckels che n Sammlung. I](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21452933_0398.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)