Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch.
- Georg Wilhelm Christoph Consbruch
- Date:
- 1820
Licence: Public Domain Mark
Credit: Taschenbuch der Pathologischen Anatomie für Ärzte und Wundärzte / von Dr. G.W. Consbruch. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The University of Glasgow Library. The original may be consulted at The University of Glasgow Library.
419/480 (page 399)
![iVanJ der Venen festsitzen, zuweilen aber auch in der Höhle frei liegen, und meistens einen feineu Balg und kurzen Stiel zeigen. Am meisten finden sich die- selben in den Blutadern des Beckens, und sehr selten im Pfortadersysteme. In der Höhle der Venen findet man zuwei- len falsche Polypen, Luft, Eiter und sogar cinmahl Würmer in der vordem ^cliicnbeinvene ei- nes Mannes (Polystoma venarum s. Hexathyridium) ■welche vielleicht von Aussen hineingekommen waren. Die lymphatischen Gefäfse. *) i35. Sie väriiren Unendlich in Ansehuns der Zahl \]es Laufes und der Gröfse. Selbst ihr Plaujitstamm, ler d u c t u s t h o r a c i c u s , ist zuweilen doppelt,' dreifach, mehrmahls zeräslelt; ohne alle A'este u. s. V/. Zuweilen ergiefst er sich mit einem Stamme in die linke , mit einem zweiten in die rechte Schlüssel- beinvene ; oder er schickt einen Ast in die Vena azy— gos. Zuweilen hat er keine cysterna chyli, oder statt derselben zwölf grofse Stämme von Lymph-Gefäfse»— Zuweilen ist er regelwidrig gekrümmt^und gebogen. Erweitert sind die Lymphgefäfse oft bei aus- gezehrten, scrofulösen, rhachitischen u. a. Körpern, wo die Drüsen verstopft sind oder der Kückflufs der Lymphe durch Druck oder Schwäche der Gefäfse oder ' 3) Treutier obs. pathol. anat. p. 23. Tab. IV, Fig. 1^—3. Rudolphi Entozoor. hist. nat. Vol. II. P. I. p. 4f)7. 4) Soemmcrring do morb. vasor. absorbent. Francf. lygö.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21452933_0419.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)