Bestimmung der trägheitsmomente des menschlichen körpers und seiner glieder / von W. Braune ... und O. Fischer ... Mit fünf tafeln und sieben figuren.
- Braune, Christian Wilhelm, 1831-1892.
- Date:
- 1892
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Credit: Bestimmung der trägheitsmomente des menschlichen körpers und seiner glieder / von W. Braune ... und O. Fischer ... Mit fünf tafeln und sieben figuren. Source: Wellcome Collection.
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![Fuss Ganze obere Extiemilät überanii Unterarm -j- Hand . Ir: fl *2 4,78 5,32 5,95 1,60 22,18 15,92 25,37 27,13 11,37 13,63 12,31 13,79 12,89 12,31 13,52 12,48 Für das System «rechter Unterschenkel -\- Fuss« war die Ent- fernung und Lage der beiden Schwingungsaxen zufälliger Weise eine solche gewesen, dass der Ausdruck ti^A — gr] in der zweiten Formel einen sehr kleinen Werlh erhielt, und dass in Folge dessen ein kleiner Fehler in den Grössen A und Ti einen verhältnissmässig grossen Eintluss auf das Resultat ausübte. Aus diesem Grunde Hessen sich die direcl gemessenen Grössen nicht zur Berechnung der Schwer- punktsentfernungen und des Triigheitsradius verwenden. Es wird später gezeigt werden, wie man auf Umwegen trotzdem noch zu einem annähernd richtigen Werthe des Trägheitsradius in diesem Falle gelangt. Es ist zu beachten, dass die Grössen f^ und fo zunächst nur die für die weitere Rechnung nothwendigen Entfernungen des Schwer- punktes von den in gewissem Grade beliebig angebrachten Schwingungs- axen ausdrücken, nicht aber die Entfernungen des Schwerpunktes von den Mitten der das Glied begrenzenden Gelenke, da ja bei der zweiten Versuchsreihe die Axen im Allgemeinen nicht durch die Gelenk- mittelpunkte hindurch gingen. Es kann daher aus den VVerthen von e^ und {-2 zunächst noch gar kein Schluss gezogen werden. Wenn dieselben in einigen Fällen für beide Körperseiten nahezu gleich gross sind, so ist das ausschliesslich als eine Folge der im Allgemeinen symmetrischen Anbringung der entsprechenden Axen für beide Körperseiten anzusehen. Um die Entfernungen der Schwerpunkte von den Gelenkmitten, die wir wie in unserer Schwerpunktsarbeit mit e^, en bezeichnen wollen, zu erhalten, muss man zu den Grössen f^, ^2 noch die jeweiligen Abstände «i , a-, der Axen Aj, A, von den ihnen benachbarten Gelenkmitten addiren. Diese Abstände sind bei jedem Versuch mit gemessen worden; dieselben hatten folgende Grössen:](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2122738x_0053.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


