Anleitung zum Gebrauche des Mikroskops, für Aerzte, Naturforscher und Freunde der Natur / [Adolphus Moser].
- Moser, A. (Adolphus), 1810-
- Date:
- 1839
Licence: Public Domain Mark
Credit: Anleitung zum Gebrauche des Mikroskops, für Aerzte, Naturforscher und Freunde der Natur / [Adolphus Moser]. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Kleidermotte (tinea pellionella oder sarcitella); und 6) einige Schuppen von dem Brillantkäfer (eurculio imperia- lis.) Als undurchsichtige Objecte schlägt er zu diesem Endzwecke vor: 1) Ein kleines Stück des Flügels von dem Papilio Crataegi; 2) vom Papilio Menelaus; 3) ein sehr dünnes Sclieihehen eines Stengels vom türkischen Weizen (Zea Mays) oder von Hollundermark und ein kleines Stück einer Flügeldecke des erwähnten Brillant¬ käfers. xVn den Fliegenilügeln erkennt man in einem gu¬ ten Mikroskope bei einer Vergrösserung von 15 bis 20 Mal bereits die llandhaare; mit einer Vergrösserung von 60 bis 100 Male erkennt man die Insertion dieser Haare in dem Band des Flügels, und die zwiehelähnliclie Ba¬ sis; bei einer Vergrösserung von 200 bis 240 Mal sieht man die Haare schon als hohle gestielte Körper. Für stark vergrössernde Mikroskope sind als Prüfimgsohjecte die feinen Linien und Schuppen der Kleidermotten vor¬ züglich geschickt, da man sie nur hei einer Vergrösse¬ rung von 300 bis 400 Mal und bei der höchsten Licht¬ stärke in unseren besten zusammengesetzten Mikroskopen deutlich sieht, obschon man sie durch sehr gut gearbei¬ tete einfache mikroskopische Linsen von sehr kurzer Brennweite leichter bemerkt, als mit jenen zusammen¬ gesetzten Mikroskopen, v. Jacqum sah diese Linien und Streifen der Kleidermotte durch einzelne Linsen bei einer 200-, 100- und selbst bei einer 60maligen Vergrösserung bereits sehr deutlicli, und besser als durch alle bisher verfertigten zusammengesetzten Mikroskope, selbst wenn man eine Vergrösserung von 240 anwandte. Alle frühe¬ ren, ihm zn Gesicht gekommenen Mikrosko])e von Frau- enhofer zeigten von diesen Streifen niclit einmal eine vSpur. AmicPs katoptrisehe Mikroskope Hessen sie so ! deutlich, wie es der Liclitmangel gestattete, erkennen. In den Plösshchen Mikroskopen erscheinen diese Strei¬ fen alle mit wahrhaft überraschender Klarheit, und es kommthierbei nicht sowohl auf die Vergrösserung als auf die Wahl der übereinanderzuschraubenden Objective an. Das Mikroskop werde nach dem Gebrauche in den da- > zu verfertigten Kasten gelegt, damit sich nicht Staub in i| dasselbe einziehe. Zu dem Reinigen der Gläser })ediene 'I man sich eines w’eichen, gehörig durchwaschenen leine- f neu Lappens, eines weiclien feinen Pinsels, oder auch |i eines weichen nicht salpeterisirten Brennschwamms.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2934170x_0040.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)