Ueber die Entwickelung des Eierstockes beim Huhne und seine Entwickelung während der ersten Perioden seiner Existenz / von J. Borsenkow.
- Borsenkov, Iakov Andreevich, 1825-1883.
- Date:
- [1871]
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Credit: Ueber die Entwickelung des Eierstockes beim Huhne und seine Entwickelung während der ersten Perioden seiner Existenz / von J. Borsenkow. Source: Wellcome Collection.
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![. bryo überhaupt aus ganz ähnlichen Zellen. Das Zwi- schengewebe des Eierstocks setzt sich unmittelbar fort in das des Wolffschen Körpers. Der ganze Keimhügel hat zu dieser Zeit bei 150 p. Höhe, und 80 — 90 p. Breite. Auf das Epithel kommt ein Dritte] dieser Masse. Es besteht aus mehreren Lagen kurzer cylindrischer Zellen, die 12—15 p. lang und bei 6 p. breit sind. Auf der Spitze des Hügels ist das Epithel am dicksten, uud er- reicht hier bis 30 p.. Auf beiden Abfällen des Hügels wird die Grösse der Zellen allmälich kleiner und bald lagern sie sich in einfacher Schicht, ln Folge dessen ver- mindert sich rasch die Dicke der Epithelschichte. Gewöhn- lich kann man auch auf dem Anfänge des Mesenterium die Zellenlage des Keimepithels verfolgen, aber hier ver- schwindet sie bald. Die Zellen dieses Epithels sind hel- ler als die Epithelzellen des Wolffschen Körpers und des Müllerschen Ganges.Am reifen Eierstocke haben die Epithel- zellen ebenfalls nie den scharfen Contur, welcher an Zel- len anderer Epithelien so gewöhnlich ist. Sie sind liier immer feinkörnig und zuweilen ganz durchsichtig. Das Bemerkenswerthesle sind übrigens, in diesem Eierstocke- pithel besonders, hie und da ihm eingestreute, grosse runde Zellen mit glänzendem Kern (1. c. p. Fig. 50). In einem Präparate aus einem erhärteten Eierstock war der Durchmesser dieser Zellen 15— 18 p..; ihr Kern hatte im Durchmesser bei 9 [x. «Ich zweifle nicht daran, sagt Waldeyer (1. c. p. 137), dass wir hier die jüngsten Eier vor uns haben. Das principiel Wichtige bei diesem Be- funde bleibt, abgesehen von dem frühen Auftreten der Eier und ihren directen Beziehungen zum Keimepithel, ihr Auftreten bereits in der ofTenen freien Epithelage. Die ersten Spuren der Eibildung beim Huhne dürfen also nicht in den Schlaucharligen follikulären Bildungen ge-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22448573_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)