Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn.
- Jadassohn, Josef, 1863-1936.
- Date:
- 1905
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Credit: Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn. Source: Wellcome Collection.
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![vorbanden sind sei es, da re p. nichl „entgiftet werden; od« innen ai wirkende Stoffe durch krankhafte Lcbenspi > Selbsl die einfach anämischen und Hm. i Anschauung, wenn man mil Kraus annimmt, da reichliche Verluste einzelner wichtig wirksame Mischung der Säfte zurücklassen ! Die Autointoxikation kann aber auch dann eil Assirailationskräftc des Organismus, die im normalen Zustand« Wirkungen der normalen Stoffwechselprodukte überwinden, . . oder in abnormer Richtung abgelenkl sind und sonsl ilicbc Stoffwechselprodukte virulenl werden [Albu(5a)]. Das könnte / B. für den Pruritus senilis sehr wohl zutreffen 6 . Im Prinzi] werden müssen von den Autointoxikationen selbsl in diesem Sinne) alle die Loxischen Prozesse, welche in letzter Linie durch normalerweise im Körper nicht vorhandene Mikroorganismen werden so schwierig auch manchmal die Abgrenzung der hierher gehörigen exogenen Toxikodermieen von den Autotoxikodermi mag (7i. Die nach der Autointoxikationshypothese im 0 - smus zirkulierenden Grifte können die Haut auf verschiedenen W< . und in sehr verschiedener Weise beeinflussen. vi<' können: 1. in der Maut selbst zur unmittelbaren Wirkung kon und dann a) die Hautelemente imprägnieren oder sich zwischen ihnen ablagern, ohne weitere Veränderungen zu bedingen (z. B. Ikterus ; b) Die Nervenenden reizen ohne sichtbare Läsionen zu - (Pruritus), wonach dann erst konsekutiv — durch die Abwehr- bewegungen des Kratzens etc, Bautveränderungen entsb können. c) Sic bedingen Effloreszenzen im Sinne der vasomotorischen Ery- theme, (\w Urtikaria, der (einfach hyperämischen, papulös vesikulösen, hämorrhagischen) Entzündungen 7. der Blutungen und selbst der Nekrose; oder, durch immer wiederholte G dilatation, vielleicht auch Teleangiektasien, z. B. Rosacea s d) Sie bewirken Veränderungen der Sekretion oder Hyper- Atrophien der Schweiss- und Talgdrüsen, Anomalien der P _- mentierung, der Verhornuni:, des Wachstums der Haare und Nägel, und wiederum auf Grund dieser Veränderungen konseku- tive Störungen. e) Sie können aber die Haut auch nur in dem Sinne verändern, dass sie auf mancherlei exogene Reize abnorm reagiert. Darauf muss ich weiterhin noch zurückkommen. 2. Die „Autotoxine können aber auch indirekt auf die Ha I wirken, indem sie unmittelbar ein anderes Organ attackieren, und erst dieses die Erkrankung der Haut vermittelt: /. B. bei Diabetik /oster durch Neuritis, Gangrän durch Arteriosklerose; oder (vielleii](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21172845_0019.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)