Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn.
- Jadassohn, Josef, 1863-1936.
- Date:
- 1905
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Credit: Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn. Source: Wellcome Collection.
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![— i.; fektionen [z. I). wahrscheinlich manche Fälli corii in (262;] zu erwähnen. Bei allen Dermato en, welche sich an Ma schliessen, .sind im Prinzip streng auseinanderzuhalti durch von aussen eingeführte schädliche Stoffe oder auch bakterieller Natur) bcdingl werden, und d autochthon entstehen. Aber diese prinzipielle Fordi i ordentlich schwer durchzuführen. Selbst bei dm Pi , noch am allgemeinsten als Autointoxikationsdcrmaloscn anerk weiden, bei den erythematösen und urtikariellen Exanthemei Magen- und speziell Darrastörungen, isl der logische Einwand erh worden (263), dass es sich boi dieson Prozi h im Grund« bakterielle, also exogene Erkrankungen handle. I eber diesen I. - darf man sich wohl leichten Herzens hinwegsetzen, solang« ma nehmen kann, dass in diesen Fällen nur die auch normalei den [ntestinis vorhandenen Bakterien tätig sind. Denn dann doch die wesentliche Ursache der Darmerkrankung in einem and Momente gelegen sein. Viel schwieriger scheinl es mir zu sein, in allen diesen I auszuschliessen, dass es sich nicht doch um eine Wirku - rngestis handelt (264). Wir wissen ja, wie gross de- Empfindlichkeil mancher Menschen gegen chemische Substanzen Medikamei Nährungs-resp. Genussmittel) ist.; wir wissen auch, dass diese Empfind- lichkeit temporär sehr verschieden sein kann. Worauf abei dieser Wechsel in der Reaktion beruht, das ist uns meist unverständlich. Ei wäre sehr wohl möglich, dass hei bestehender Magen- resp. I erkrankung eine spezifische Empfindlichkeit manifest würde, welche sonst nicht zutage tritt, z. IV weil durch die Erkrankung die Resorption gesteigert und dadurch erst der „Schwellenwert der I eberempfindlichkeil erreicht wird. Oder auch, weil durch die veränderten Verhältnisse im Inlesiinaliraki die [ngesta in abnormer Weise chemisch verändert werden. Unter dieser Voraussetzung würde also die Magen-Dannerkrankung an sieh die Dermatose nicht auslösen, das [ngestum an sieh auch nicht es wäre das Zusammenwirken heider notwendig. Es ist klar, wie schwierig die Eruierung eines solchen, vorerst rein hypothetisch angenommenen Verhältnisses sein müsste. Auch hier wieder d i betonte Unmöglichkeit der Sonderling der sogen, endogenen und exogenen Erkrankungen. Manches, was sich von Haut-Folgeerscheinungen intestinaler Affektionen ergibt, ist so einfach, dass es meisi kaum erwähn) wird so die Hautentzündungen, die sich in der Analgegend, besonders bei Kindern, an Diarrhoen anschliessen [chemische und mechanische Reizung (265)]; so der Pruritus, der bei Konstipation durch die abdominelle wie durch jede andere Stauung leicht erzeugt wird und speziell bei Vorhandensein von Hämorrhoiden zu chronischen Ekzemen am Anus führt. Viel mehr als mit diesen Dingen aber hat man sieh mit der B - deutung intestinaler Autointoxikationen für die verschiedensten anderer; Dermatosen beschäftigt. Es handelt sieh ganz vorzugsweise um Ak](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21172845_0057.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)