Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn.
- Jadassohn, Josef, 1863-1936.
- Date:
- 1905
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Credit: Hautkrankheiten bei Stoffwechsel-Anomalien : referat erstattet dem V. Internationalen Dermatologen-Kongress in Berlin (September, 1904) / von J. Jadassohn. Source: Wellcome Collection.
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![— :,:; ganz bestimmte Lieblingslokalisationen haben, diesen prädisponierten Stellen ich nach der Cohnh< GJ-i chwulstlehre an sich histologisch zunächst nicht brauchen. Ob wir uns aber auf den einen oder auf den punkte stellen, jedenfalls ist klar, dass die auf eine raanifi latente Lebererkrankung zurückzuführenden Xanthom« be fassung dem Xanthoma diabeticorum näher treten würden, Ich \ meinen, dass man auch bei dieser Auffassung wegen der klinische] histologischen Differenzen die Sonderstellung beider festha Die Auflösung der Xanthomgruppe wurde dadurch noch h gehen, als es bisher schon der Fall war. Das Pseudoxantboma elasl ist wohl schon ziemlich allgemein als eine dem Xanthom ga stehende Form anerkannt worden; wir hätten dann fern ei d artigen Xanthome, die Mischtumoren 330 . wir hätten na< h französischen Autoren die Xanthomatosis als Resultat eines I - rationsprozesses (331) in entzündlichen Neubildungen und wir h endlich das Stoffwechselxanthom in 2 in Wesen und Form auf scheinlich sehr verschiedenen Arten beim Diabetes und als K sequenz von Leberstörungen. Dass alle diese Dinar auf Grund der gelben Farbe und Xanthomzello zusammengefasst worden sind, das ist gerade bei der Seltenheit des Materials leicht zu verstehen vor der ( eberschät? (]t'i- gelben Farbe muss uns die Entwicklung unserer Kennti ssi Pseudoxanthom und von der kolloiden Degeneration, vor der I Schätzung der Xanthomzelle müssen uns z. B. die Erfahrungen mit der „Spezifizität der Riesenzelle schützen. In welcher Weise die Lebererkrankung zur Xanthombildung führei kann, das wissen wir natürlich ganz ebenso wenig, \\ ie leim Diabel - - beide stehen ja in einem unzweifelhaften Zusammenhang zum Fettstoff- wechsel. Wenn Anomalien dieses Stoffwechsels den Anlass zur Xanthom- bijdung geben oder in deren Entstehung eine wesentliche Rolle sp so wären die Vergleichsmomente beider im allgemeinen verständlich aus ihren Differenzen aber müssten wir auch dann noch auf Unter- schiede im Wesen der Stoffweehselanoraalie und der Pathogi schlicsscn. [ch bin mir wohl bewnsst, dass bei dieser ganzen Diskussion Hypothese eine ungebührlich grosse Rolle spielt ich habe trotzdem die vorstehenden Ausführungen nicht unterdrückt, weil mir aus ihnen bestimmte Kragestellungen für eine immer genauere Untersucl des (in Bern ausserordentlich seltenen' Xanthom-Materials hervor- zugehen scheinen. Ich weiss auch, dass die hier dargelegte Grund-Idee über die Be- ziehung zwischen Xanthomen und Leber schon sehr alt ist cf. Potain, Ohambard, Quinquaud cie.) — aber ich glaubte, sie müssten einmal mitderBerücksichtigung des neuen klinischen und allgemein-pathologischen Materials durchgeführt werden (333). Ich möchte noch einen Punkt ganz, kurz berühren, welcher speziell in der französischen Literatur eine Rolle spielt. Carry und Besnier haben bekannt]](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21172845_0067.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)