Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet.
- Date:
- 1904
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Credit: Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet. Source: Wellcome Collection.
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![am Gaster, Nabel die Grube in der Mitte — die Abschnittstelle der Venen, durch die der Embryon ernährt wird —, dessen Mittelteil Nabelkuppe. Die unter dem Nabel gelegene Haut heisst Graia, weil sie für das gerunzelte Alter „Geras“ bezeich- nendist. Die Gegend unterhalb des Nabels heist Hy pogast rion (Gegend unterhalb des Gaster) und Etron, die damit zusammen- hängende Gegend bis zur Scham Episei'on und Höbe. Andere nennen sie Ephebaion. An den Geschlechtsteilen heisst die heraushängende Natur des Mannes Stengel, auch Sterna, der nicht heraushängende Teil Hypostema und Blasenhals, der Strich in der Mitte Tramis a). Andere nennen ihn Orrhos (Steiss). Das Ende ds Stengels heisst Eichel, die Haut herum Posthe (die Vorhaut) und das Ende der Posthe Akroposthion b). Der Hohl- gang, durch den der Same und der Harn abgeschieden wird, heisst Urethra und Harnröhre. Ureter soll man ihn nicht nennen, denn die Ureteren sind etwas Anderes. Durch sie fliesst der Harn von den Nieren in die Blase. PIodensack ist das, wrorin die beiden Hoden liegen. [147] Es ist jedoch gleichgültig, ob man diese Didymoi (Zwillinge) oder Orcheis (Knollen) nennt. Der Oberteil der Hoden ist deren Kopf, der Unterteil der Grund, das Gehänge des Hodensacks das La k k o p e d o n. Wer ihn immer schlaff hat, den nennen die Athener einen Lakkoscheas. Die Gegend zwischen dem Hodensack und dem Hypostema (Damm) und dem Oberschenkel heisst Plichades. An der Scham des Weibes heisst Kamm (der Schamhügel) das Dreieck am Ende der Unterbauchgegend. Andere nennen es Episei'on. Spalte heisst der Einschnitt der Scham. Das muskulöse Fleischteilchen in der Mitte heisst Nymphe und Myrte. Einige nennen es Hy po der miß, andere Kleitoris, und bezeichnen die unsittliche Betastung dieses Teils als „klei- toriazein.“ Die fleischigen Teile zu beiden Seiten heissen Myrtenlippen. Euryphön nennt sie auch Abhänge. Jetzt nennt man die Myrtenlippen Beflügelung, die Myrte aber Nymphe.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24879332_0102.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


