Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet.
- Date:
- 1904
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Credit: Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet. Source: Wellcome Collection.
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![wenig geschmackvolle Ausdruck mäuseschwänzig (/nvovQog) ge- wählt. Ebenso verhält es sich mit den Farbebezeichnungen. Aschfarbig, hefefarbig, linsenfarbig {zecpQÖg, zQvyüdrjs, <paxö)di]g rfv xQoidv) treten als neu auf. Eine ganz besondere Aufmerk- samkeit widmet abe der Verfasser der Erörterung der Syn- krisis1). Er bedient sich der neuen Ausdrücke schlaff, brüchig, leimig, breiig, durcheuchtet, ohne Blut, unempfindsam (yavvog, ipacpaQÖg, yttoxQog, adaQojdr.g, öivyQog, ävaifiog, avaio&rjzog), ganz abgesehen von der ausgiebigen Verwendung der Eigenschafts- bezeichnungen dicht, fest, fleischig, muskulös, sehnig, knorpelig, drüsig, geadert u. s. w. Eine besondere Vorliebe hat er für das Fett jeder Art. Die Art, wie die beiden Verfasser gerade diesen Gegenstand behandeln, ist für ihren Standpunkt recht bezeich- nend. Man vergleiche nur die folgenden Sätze: Onomastikon 164, 4. Iliusli] de zb hnoQüizazov rcfjy/ua ztjg ZQoq>fjg. Anepigraphon I 1S4, 2. üifishrj eazi JiaQkxyvua lembv, hnüdeg, ö xai ozeuQ xalovoiv. Die erste Erklärung begnügt sich mit der kurzen Deutung des Namens, die zweite geht bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Synonymik auch auf die physikalischen Eigenschaften ein. Durch diese umfangreichere und eingehendere Behandlung des Stoffes ragt das Anepigraphon I in wissenschaftlicher Beziehung weit über das Onomastikon hinaus. Der eben erwähnte Umstand führt zur Feststellung der be- sonderen anatomischen Kenntnisse beider Verfasser. Es ergiebt sich dabei ein wesentlicher Unterschied. So kennt z. B. das Anephigraphon I für das Brustbein, für die Brusthöhle die Be- zeichnung dvzioztQvov, xvzog zov dcbgaxog, es erwähnt weiterhin i) Bezeichnend für die Auffassung der Begriffe synkrisis und systasis ist der Satz 175, 13: (rö f<h> 7/jiuq) q> Xe ß w Sin t e qov 6k i'tjv avyv.Qtoiv, y.u&o y.al aiuaitTjöeg tf/ avatdaei.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24879332_0091.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


