Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet.
- Date:
- 1904
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Credit: Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet. Source: Wellcome Collection.
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![den Afterring und den Afterschliessinuskel (daxivhog, aipiyxvrjQ), das Onomastikon aber nicht. Dazu kommt die bis auf gram- matikalische Feinheiten sich erstreckende Verschiedenheit in den Fachausdrücken für die Luftröhrenverzweigungen, das Darm- netz, den Herzbeutel, die Gefässnetze, die Samenstränge. Onomastikon: ßQoyyiai, inlnkovv, neQixdQÖiog yizojv, nltyfta ayysuov, onsQ/.iazixd dyyua. Anepigrap hon I: ßQoyyJot, mlrdovg, neQiy.diQÖiog nhmi'i ayyeuov, on£Q/.tazixoi nÖQoi. Wie aus den Bezeichnungen der Herzkammern zu ent- nehmen ist, besteht zwischen beiden Schriften sogar ein nicht unwesentlicher Unterschied in der Auffassung der Physiologie des Blutlaufs. Wenigstens bezeichnet das Onomastikon die Herz- kammern als arterielle und venöse Höhle {xoilia d(rct]Qi(böt]g, (pkeßcbörjg), das Anepigraphon als Lufthöhle und Bluthöhle (xodta al/.tazix't), nvav^iazixrf). Diese Unterschiede spitzen sich stellen- weise bis zur Schroffheit der gegensätzlichen Anschauung zu. Das Anepigraphon bezeichnet z. B. das Gaumenzäpfchen als kionis (:xiovig) und erwähnt, es werde auch staphyle (azaqwkrj) genannt. Dagegen behauptet das Onomastikon, das Gaumenzäpfchen heisse kiön oder gargareön (xituv, yaQyaQedjv), mit staphyle solle man aber nicht das Zäpfchen, sondern dessen entzündlichen Zustand bezeichnen. Das Anepigraphon versteht unter pharynx (cpÜQvy§) den Kehlkopf und erwähnt nur zum Schluss, die Fort- setzung heisse tracheia arteria und bronchos {zgayeia ctQzi]Qia, ßQÖyyßg). Dagegen polemisiert aber das Onomastikon, indem es behauptet, pharynx oder pharygethron ((pciQvyeDQov) heisse der Schlund. Es beweist überdies an einem Beispiel aus der Odyssee, welcher Unsinn sich ergiebt, wenn man den Ausdruck pharynx auf die Kehle bezw. Luftröhre bezöge. Die kritische Untersuchung des Anepigraphon I Hesse sich nötigenfalls noch weiter ausspinnen. Das Angeführte dürfte aber genügen zum Beweise, dass zwischen ihm und dem Ono-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24879332_0092.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


