Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet.
- Date:
- 1904
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Credit: Anatomische Hefte : Beiträge und Referate zur Anatomie und Entwickelungsgeschichte unter Mitwirkung von Fachgenossen. 1. Abt, Arbeiten aus anatomischen Instituten. 76. Heft (25 Bd., Heft 2) / herausgegeben von Fr. Merkel und R. Bonnet. Source: Wellcome Collection.
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![Gebilde (denen des Menschen) nicht durchaus ähneln, so hindert dies doch keineswegs, wenigstens das Hauptsächlichste eines jeden zu lehren. In alten Zeiten allerdings hat man dergleichen er- folgreicher an Menschen b) gelehrt. 1. [135] Die grössten Teile des Körpers sind der Kopf, der Hals, der Thorax, die Hände, die Schenkel. Thorax nennen wir nämlich nicht nur den Abschnitt von den Schlüsseln bis zur Unterrippengegend, sondern auch das Ganze von den Schlüsseln bis zur Scham. Kopf heisst sowohl der behaarte Teil für sich, als auch derselbe mitsamt dem Gesicht. Der vordere Abschnitt des behaarten Teils ist das Bregma, der hintere das Inion *). Zu beiden Seiten des Bregma sind die Schläfen (mit der Be- zeichnung Korsai und Krotaphoi). Die Mitte, wo sich die Haare am meisten zusammendrängen, heisst der Scheitel. Unter dem Bregma ist die Stirn. Der Haarwuchs an den Schläfen heisst Milchhaar, Mähne die rückwärts am Inion abgehenden Haare. Die letzten Stirnfalten heissen Episkynion. Wenn wir nachdenklich oder ernst gestimmt sind, ziehen wir es zu den Augen heran. Andere nennen Episkynion das Fleischige unter den Augenbrauen. Brauen sind die behaarten Ränder der Stirn, ihr Zwischenraum die Brauenmitte. Unter [136 den Brauen sind die Lider, ein oberes, ein unteres. Die aus ihnen wachsenden Haare sind die Wimpern, auch Lidhaare undTarsoi genannt. Ihre im Schlafe einander berührenden Ränder heissen Kränze und Spalten, die Oberfläche des oberen Augenlides heisst Kylon. Die grubigen Grenzen des oberen und des unteren Augenlides sind die Augenwinkel. Der grössere ist der an der Nase, der kleinere an der Schläfe. Das, was man inmitten des Auges sieht, heisst Opsis so- wie Kore (Puppe). Giene nennt man das Bild, welches in der Opsis erscheint. Das was sich an die Opsis anschliesst,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b24879332_0096.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


