Mittheilungen über die feinere Struktur des Gehirns und Rückenmarks / von N. Jacubowitsch.
- Iakubovich, Nikolai Martynovich, 1817-1879.
- Date:
- [1857]
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Credit: Mittheilungen über die feinere Struktur des Gehirns und Rückenmarks / von N. Jacubowitsch. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![so dass er den hinteren Umriss des Centralkanals trifft oder denselben selbst durcli- sclineidet, so bekommt man von Innen nach Aussen: In der Mitte den Centralkanal mit Cylinder- und Flimmer-Epithelium ansge- kleidet, sodann dem Epithelinm dicht anliegend einen breiten Streif von dem Sul)- strat desselben, einem Bindegewebslager, welches ans schmalen und feinen in ver- schiedenen Richtungen, netzartig verflochtenen und sehr fein gramdirten Maschen 1)e- steht. In diesem Lager liegen zu beiden Seiten des Centralkanals grosse Stämme von Arterien und Venen mit unzähligen feinen Verzweigungen, die einerseits um den Centralkanal selbst ein dichtes und höchst feines Capillarnetz bilden, anderer- seits in die graue Masse dringen und sich ausserhalb derselben weitliin ansbreiten und schliesslich mit den von Aussen her eintretenden Blutgefässen kommnniziren. Weiter vom Centralkanal entfernt verschwindet allmälig das maschenartige Ausse- hen des Bi]]degewebes. Es erscheint mehr homogen und hyalin und wird theils von den oben beschrielienen Ringen, theils und insbesondere an den Imiden äusser]i Seiten von ganzen Gruppen quer und schief durchgehender nml durchschnittener, doppelt kontnrirter Nervenbündel durchbrochen, welche wie schwarze Blecken oder Inseln von verschiedener Dimension und B^orin aussehen, ohne dass man desshall) ilire Struktur verkennen kann. Zuletzt ganz nach der Peripherie der grauen Sub- stanz zu erblickt man deutlich der Länge nach hinziehende markhaltige und mark- lose Nervenlinndel, welche so dicht beisammen liegen, dass die Zwischensnbstanz (Bindegewel)e), welche nalie am Centralkanale siditbar war, hier durchaus nicht zu unterscheiden ist. Nach Aussen von der grauen Substanz gehen, wie schoji früher beschrieben wurde, die dieselbe begrenzenden und austretenden Nervenstränge. Macht man aber einen Querschnitt höher oben durch den comis medullärts^ so bleiben die Verhältnisse, was die graue Substanz anbetrifft und die sie umgebenden Segmente von quer - durchgeschnittenen hinteren und vorderen Nervensträngen, sich gleich, nur mit dem Unterschiede, dass, entsprechend der Blöhe des Sclmittes, die graue Masse im Umfange liedeutend zunimmt. Ihre beiden Seite]i sind mm auch von den Nervensträngen bekleidet, die Biscuitform aber ist in eine Lyraform ver- wandelt, so dass man die hinteren, wie die An)rderen Hörner der grauen Substanz von nun an zu nnterscheiden im Stande ist. Von den Commissnren ist weder die hintere noch die vordere ansgebildet, ebenso fehlen die Be^vegungs- und Empfm- dnngszellen noch gänzlich. Dagegen ist sehr bemerkenswerth, dass man hier bestimmt und zwar ebenso in den hinteren, wie in den vordereii Hörnern schon die sympathischen Zellen eingelagert findet, und zwar solche, welche der zweiten von mir angegebenen Abart angehören. Diese Zellen also treten als eigentliche Nerven- elemente hier vor allen übrigen und zuerst auf. Dass das Volumen der die graue , 2*](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22297194_0015.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)