Untersuchungen über die Entwickelung der Zahnsubstanzen / von E. Wenzel.
- Wenzel, Ernst Friedrich, 1840-
- Date:
- 1871
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Credit: Untersuchungen über die Entwickelung der Zahnsubstanzen / von E. Wenzel. Source: Wellcome Collection.
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![Tn Zalinpul])en nümlicli, die längere Zeit mit doppelt c li r ü m s a ii r e in Iv a 1 i behandelt worden sind, sind die riind- lielien Körperchen heim Isoliren meist mit einer Zone von graniilirter Substanz umgehen, die häufig eine ziemlich scharfe Begrenzung zeigt, häufig aber auch unregelmässig, wie abge- rissen aussieht. Bald gehen von ihr schwache Fortsätze aus, bald scheinen sie abgebrochen zu sein. Ausserdem sind auch freie Iverne isolirt worden. Sind mehrere solche Ge- bilde noch in situ beisammen, so bemerkt man, dass zwischen ihnen noch einige, jetzt gröber granulirte Zwischensubstanz vorhanden ist, oder man sieht bei Betrachtung der Grund- substanz der Pulpa, dass dieselbe nicht mehr wie im frischen Zustande durchaus gleichartig sich verhält, sondern mit Netzen einer etwas dunklem Substanz, in deren Knoten- punkten sich die Kerne finden, durchzogen ist. Die Iverne glänzen jetzt gegenüber der Grundsubstanz nicht mehr so stark, wie im frischen Gewebe, ihre Granula sind meistens grösser aber weniger zahlreich geworden, andere aber sind ganz fein granulirt geblieben. Die Pulpa menschlicher Zähne zeigt, so lange der Zahn sich entwickelt und so lange er im Wachsen begrifien ist, ganz den Bau, wie er hier beschrieben ist. Die Pulpa ist blassroth, durchscheinend, weich und biegsam, von schleimiger oder gallertiger Beschaffenheit; doch zeigt sie im erwachsenen Zustande im Innern eine festere Gewebs- partie um die grössern Gefässe und Nerven, die sich in ihrei frühsten Jugend nicht so ausgeprägt findet. Deswegen lässt sich die ausgewachsene Pulpa auch nicht mehr so leicht zertjuetschen und zerreissen, dafür aber bessei schneiden. ln älteren Zähnen, in welchem sich kein Zahnbein mehr](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22330756_0018.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


