Untersuchungen über die Entwickelung der Zahnsubstanzen / von E. Wenzel.
- Wenzel, Ernst Friedrich, 1840-
- Date:
- 1871
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Credit: Untersuchungen über die Entwickelung der Zahnsubstanzen / von E. Wenzel. Source: Wellcome Collection.
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![z. B. da, wo nacli beiden Seiten hin von iliin Anastoinosen abgehen, bohrt dnreh ihn öfter auch sclion ein feines fjoch. DieMaselien liegen^ wonn auch annähernd in Längsreihen, doeli iin Ganzen nnregelinässig angeordnet und stellen Graben in der jnngen Zahnbein])latte dar, die an der Innen- seite gegen die Pulpa hin einen weiten Eingang besitzen lind sich nach aussen hin trichterförmig verengen. Sie haben mithin eine ellipsoidische Form, deren Längsaxe der Längs- axe des Zahnes parallel liegt, und sind in vielen Fällen in ihrer Tiefe durch die feinen Querverbindungen und Vors])rünge in mehrere kleinere Abtheilungen gebracht, welche vielleicht getheilten Dentinfortsätzen oder mehreren aus einer Zelle sprossenden Fortsätzen entsprechen (vgl. Fig. 1 und 5). In diesen Maschen liegen die rundlichen Dentinzellen mit ihrem Dentinende mehr oder weniger weit darin und die Ijängs- und (Mierfäden sind die erste, noch un- verkalkte Dentingrundsubstanz, Weiter aufwärts werden die Längsfäden dicker, die Anastomosen mehr quer, kürzer und häutiger, so dass sie nur kleinere Lücken oder Löcher in nahezu regelmässigen Längs- reihen (vgl. Fig. 2 und 3) von einander scheiden. Oder die früheren Maschen odeu elliptischen Gruben sind jetzt zu schlitzförmigen Spalten geworden, die nicht selten durch feine (,Juerfäden in einige lluterabtheilungeu zerfallen. Hierauf folgt nun die Zone der Imprägnation der Kalksalze in die Grundsubstanz, die eine verschiedene Breite haben kann. Jedoch bleilitnach innen von dieser verzahnenden Schicht eine ein ungefähr rhombisches oder polj^gonales, aber viel kleineres Maschenwerk bildende unverkalkte Lage von Zahnbeingrund- substanz immer bestehen, welche das nächste Product der](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22330756_0034.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


