Ueber die Nothwendigkeit und allgemeine Durchführung einer mikroskopischen Fleischschau : allen Medicinalpolizeibehörden des In- und Auslandes, sowie speciell dem Stadtrath und den Stadtverordneten zu Dresden vorgelegt / von Friedrich Küchenmeister.
- Friedrich Küchenmeister
- Date:
- 1864
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Credit: Ueber die Nothwendigkeit und allgemeine Durchführung einer mikroskopischen Fleischschau : allen Medicinalpolizeibehörden des In- und Auslandes, sowie speciell dem Stadtrath und den Stadtverordneten zu Dresden vorgelegt / von Friedrich Küchenmeister. Source: Wellcome Collection.
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![bafj U;re ©d;üler Sittel toiffen follen, unb babet nicht bebenfen, bafj man t|rer, ber Sehrer, foldjeufatts uid;t mehr bebürfte), haben fchliefilid) »ergeffeu, bafj es aud; ihnen fo gegangen unb bafe (ie früher oft üergeblidje Slnläufe im (Erlernen einer ©ache gemacht haben, ©o mag eS nun aud; £erru *ßfäff gegangen fein, ©ie reid;e Gelegenheit, bie er gehabt haben mirb, trid;inige ©d;meine §u unterfnd;en, utufe ü;m (ol;ne bafj er, foüiel m$ befannt, leiber beut ^ublifunt ein einiges 2ttal Gelegenheit gegeben hat, it;m megen Slufftnbung folch eines ©d;meiue3 bei ber §leifchfd;au unb beffen ©affirung banfbar gu fein) jebenfalls eine fo gro&e ©c* manbtheit unb sütrtuofität im 2tuffiuben ber £rid;inen öerfa)afft haben, bafj er enblid; gleich jenem ©d;littfd;ul;t>irtnofen bie 3Jciihe be3 (SrlernenS unb be3 nu^lofen ©iljeubletbeno in bitten feiner Unterfudnmg üergeffeu hat. ©afj mir Ruberen, bie mir ebenfalls mit ßifer, ba3 bürfeu mir mol;l un» felbft nad;fagen, nad; Ge= manbtl;eit im ünterfud;en geftrcbt, aber eine niemals im ©ttd;e laffeube ^irtuofttät nicht erlangt haben, nid;.t §u einer ähnlichen Behauptung fameu, mte bie ^fafffd;e e» ift, ift leicht erklärlich; beuu ioir, im Serneu nod; begriffen, haben eben nod; nicht bie 3eit beS nujjlofen ©i^eubleibenS üergeffen. ©od; mir üerlaffeu biefeu Gegeuftaub unb £>erru Sßf.aff .3 ifolirt ftehenbe ä)ieiuung/:) über bie mir vielleicht fd;on mel;r ge= *) ÜBcnn aud) nid)t aU eine für Äinbcr paffenbe, fo bod) immcvtjin al* eine leichte, aud) „ben gndbigen iyraucn unb Jräuleino im £aufc ju üt)crlaf[cnbc 33c* fdjäftigung wirb bic mifroffopifdje glcifdjfdjau betrad)tet uon ißrof. Dr. Söocf (©artcnlaube Str. 7, 1864.) ber fid) bcjüglid) ber 2eid)tigfcit beä 2luffinbcn3 mm £rid)incn auf bic 6d)rift beo Dr. Pfeiffer, in 3cna, über £rid)inen beruft, burdi ben bie £afd)enmifroffopc mm ßeifs 3cna empfohlen werben. „Jebcr SlJcnfd) füllte fid) feine SMurfl unb feinen <3d)infeix nufroffopifd) unterfudjen. 3rrc ich ntd)t, fo faßt #crr Pfeiffer fclbß, er unterfud)c feit langer fdum bie ge[d)lad)tcten <Sd)Weinc in %ma, jebodj biöljer l;abc aud) er nod) feine £rid;ine gefunben. SDa ftimme id) nun benen uonEommcn bei, weld)c meinen, baf; bic £au$frauen baö Surfien balb ganj laffen werben, wenn fie 100 unb meljrrmaiö mrgeblid) gefudn Ijaben. 9tid)t batf enineljmcn »on 5lcifd)fiücfcn an fid; ift cä, worauf bei ber £rid;inenfd)au anfommt, fonberu ber Dri, mm bein baei gtfifd) genommen merben muf, worüber QUle bic genannten •penen nidjtö gefagt l;abcn. SB« »er» locifcn bcä^alb auf ben 2lb|'dmitt: „Qluiueifung für bic gicifdjbcfdjaucr. 3nbeffcn betnerfen wir fdjon l;ier, bajj oon allen oleifd)tl;eilen bie <5iünfcn biefenigen fmb, auf weldjc ein mit bem ßcbcu unb @i$ ber 2rid)incn ocittautei SBeobadjtcr bic ßeutc, weldjc fclbfl nad) Sridnncn fudjen woßcit, julc^t verweifen wirb. 3^ würbe fie auf bic ©diwcintffnodjcldjcn, 9]ippenfiücfc, ©djälbratem](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22269897_0014.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)