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Credit: Anatomische Untersuchungen / von W. Krause. Source: Wellcome Collection.
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![von nur 0,02' Länge und 0,012' Breite. Gelegentlich theile ich die Abbildung (Taf. I. Ftg. 6.) eines auf dem optischen Querschnitt gesehenen, grosseren Körperchen aus dem Oberschnabel der Ente mit; der Querdurchmesser betrug 0,036' und der des Innenkolben 0,0058'. Auf dem Durchschnitt wird der Innenkolben zunächst von quergestellten Kernen und dann von kreisförmigen Quer- fasern umgeben, nach aussen davon erscheinen die Längs- fasern als Punkte auf dem optischen Durchschnitt, mit Kernen dazwischen; im Inneren des Innenkolben, etwas excentrisch, ist die Terminalfaser, als mattglänzender, scharfcontourirter Ring sichtbar. 4. Tastkörperchen. In der äusseren Haut des Menschen, in so weit sie behaart ist, sind von einer Stelle die Nervenendigungen bekannt, nämlich vom Hand- und Fussrücken. Daselbst hat Meissner*) Tastkörperchen gefunden, die von Köl- liker zum Theil bestätigt wurden. An allen übrigen Stellen dagegen ist die Nervenendigung unbekannt, wie das aus den betreffenden Stellen der neuesten Lehrbücher hervorgeht. Kölliker**) sagt dai'über: „An allen anderen Orten enthalten die Papillen keine centralen Körperchen und keine Nerven und ist die Endigung der Hautnerven ganz unbekannt.“ Frey***) äussert sich über die Ausbreitung der Nerven der äusseren Haut folgendermassen: „Die termi- nale Endigung ist, abgesehen von den beschränkten Lo- calitäten, die Tastkörperchen besitzen, noch unennittelt.“ *) Beiträge zur Anat. und PJiysiul. der Haut. Leipzig. 1853. ]). 21. Zeitschrift f. rat. Med. 1859. Bd. VII. p. 117. **) llaiidbucli der Gewebelehre. 3te Aufl. 1859. p. 107. ***) llistidügie uud Ilistocbeinic des Menschen. Leipzig. 1859. p. 589.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22337635_0022.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


