Handbuch der Kinderkrankheiten. 3. Teil / von E. Barthez & F. Rilliet ; aus dem Französischen übertragen ... von E.R. Hagen.
- Barthez, E. (Antoine Charles Ernest), 1811-1891.
- Date:
- 1856
Licence: Public Domain Mark
Credit: Handbuch der Kinderkrankheiten. 3. Teil / von E. Barthez & F. Rilliet ; aus dem Französischen übertragen ... von E.R. Hagen. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![zuiüfclist îm Gesicl)lc, spatcr tbelhveise an don Extremitaten I kng-clig', heraispliarlsch geworden ; einige Bovkcn liaben sich sognr an don Lippcii und im raittleren Thoilo des Gesiclitcs gebildet. Von diescm Augenblioke an neliinen sowohl die alb ^ gemeincn, wie die ortlichen Symptôme an Inteiisitiit ab. Das J Eieber lasst nach, der Puis und die Warme werden wieder I normal; der Husten und die Halsscbmerzen nelimen ab und vcrscliwinden sodann; die Stirame kehrt wieder und erhâlt so- dann ihren normalen Klang wieder; die Geschwulst verschwin- î dct, wahrend der Kranke gleicbzeitig einen schr cbaracteristi- j scben und âusserst unangenelmien Gerucb verbreitet. Er ist j selir fotid und deniioch fade und zu gleicher Zeit ekelerregend; ;j man bemerkt ihn raancbmal noch, wenn das folgende Stadium ' j (der Desquamation) schon sebr weit vorgesebritten ist. End- ,| lich wird die Eintrocknung allgemein, und der Kranke )] würde ganz gebeilt sein, wenn niebt die trockenen und barten i | Borken im Gesicbte die unterliegende Haut zerrten und so j j einen Sebmerz oder vielmebr eine unangenebme Spannung ver- 11 ursacbten. ]' Nacb einer mebr oder rainder langen Zeit ( vom 11. bis zum 16. Tage der Eruption) b%ginnt das Stadium der De- squamation, die Borken trennen si ch los und falleu nach und nach ab ; dies erfordert oft eine sehr lange Zeit, und man siebt raancbmal noeb bis zum 38. oder 40. Tage der Eruption und selbst noch spater die Borken im Gesich^ oder auf den Handcn bleiben oder sich wieder erzeugeu. Wahrend dieses langen Stadiums wird der Kranke wieder vollkommen herge- stellt, das Fieber ist verscbwunden, die Stuhlentleerungen sind normal geworden, der Appétit ist gut; aile Functionen gehen regelmassig von Statten. Der abgemagerte und .geschwacbte Kranke stebt wieder auf und kann bald als geuesen angesehen werden. ’ Nach dem Abfallen der Borken bleiben rothe Flccken zu- rück, von denen die einen vertieft sind und spater Narben Ijilden, die andoren aber in gleichem Niveau mit der Haut ste- bcn. Diese Flecken, welche anfangs ziemlich hochroth sind, werden immer inatter und kupferfarbig, und verscbwinden nur ^ erst nacb sebr langer Zeit. Die Narben der Variola sind blei- bende, besonders da, wo die Suppuration reicblicb und wo die i](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28131800_0016.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)