Die pathologisch-histologischen Untersuchungsmethoden / von G. Schmorl.
- Christian Georg Schmorl
- Date:
- 1907
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Credit: Die pathologisch-histologischen Untersuchungsmethoden / von G. Schmorl. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The University of Leeds Library. The original may be consulted at The University of Leeds Library.
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No text description is available for this image![1. Gute Entwässerung in Alkohol absolutus. 2. 24 Stunden oder länger in Äther-Alkohol. 3. 1—5 Tage in dünnflüssiges Celloidin. 4. Ebensolange in dickflüssiges Celloidin. 5. a) Entweder Aufkleben auf einen Holzblock und langsames Trocknen an der Luft (1—3 Stunden) [ev. unter Chloroform- dämpfen], b) oder langsames Eindicken des Celloidins. 6. Übertragen in 80proz. Alkohol, mindestens 12 Stunden. 7. Schneiden, Färben usw. 8. Entwässern der Schnitte in Alkohol von 95 Proz. 9. Aufhellen in Origanumöl oder Karbolxylol. 10. Kanadabalsam. Serienschiiitte bei Celloidineinbettung. a) WEiGERTsche Methode. Die gebräuchlichste Methode ist die von Weigert angegebene, die nicht nur für die Untersuchung des Zentralnervensystems, für die sie ursprünglich bestimmt war, sondern auch für andere Zwecke gut brauchbar ist. Man übergießt eine sauber geputzte Glasplatte, deren Größe man nach der Ausdehnung der Schnittserie bezw. nach der Größe der Schnitte bemißt, mit gewöhnlichem Kollodium in der Weise, wie die Photographen ihre feuchten Platten herstellen, d. h. man hält die Platte an einer Ecke wagerecht vor sich, gießt in die Mitte eine genügende Menge Kollodium und läßt es dann durch Neigen der Platte an die verschiedenen Ecken und Kanten laufen, ohne daß es über- flutet. Den Uberschuß läßt man in die Flasche zurücktropfen. Nun- mehr läßt man die Platte auf einer Kante stehen und trocknen. Die Schnitte werden vom Messer nicht mit dem Pinsel herunter- genommen, sondern sogleich in Bandform gebracht. Als vorläufige Unterlage dient poröses, zähes und durchscheinendes Papier, am zweck- mäßigsten Klosettpapier oder satiniertes Seidenpapier. Man schneidet sich von ihm schmale Streifen, deren Breite den Durchmesser der Schnitte etwa um das Doppelte übertrifft. Mit diesen Streifen werden die Schnitte von dem Messer in der Weise abgenommen, daß man es unter leichter Anspannung des Papiers von oben auf den Schnitt auflegt und dann in der Richtung der Messeroberfläche nach links hin (also über die Schneide des Messers hinaus) wagerecht oder ein wenig nach aufwärts abzieht. Liegt der Schnitt nicht mit seinem](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21536375_0095.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)