Klinische Diagnostik innerer Krankheiten mittels bakteriologischer, chemischer und mikroskopischer Untersuchungsmethoden / von Rudolf v. Jaksch.
- Jaksch, Rudolf v., 1855-1947.
- Date:
- 1887
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Credit: Klinische Diagnostik innerer Krankheiten mittels bakteriologischer, chemischer und mikroskopischer Untersuchungsmethoden / von Rudolf v. Jaksch. Source: Wellcome Collection.
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![Blut j- war das Verhältniss nach Zählungen des Cand. med. Göttlich i : *, i : 5, 1:8, 1 : 11, 1 : 12. Kine zweite wichtige Eigenschaft ist die Abnahme der zelligen Elemente des Blutes überhaupt. So betrug die Zahl der zelligen Elemente in den oben von mir erwähnten Fällen blos 2—3 Millionen im Cubikmillimeter Blut. Bei der Untersuchung des leukaemischen Blutes ist ferner 7.11 beachten, welche Form der Leukocyten sich im Blute vorfindet. Nach meinen Beobachtungen mochte ich, trotz der gegentei- ligen Behauptung von Biszozen 1 sagen, dass man im Stande ist. bei Rücksichtnahme auf diesen Befund die Form der Leukaemie zu erkennen, um die es sich handelt. Man unterscheidet bekanntlich nach dem anatomischen Befunde und den klinischen Symptomen eine lienale, lymphatische und myelogene Form der Leukaemie. wo hervorzuheben ist. dass Fälle von reiner myelogener Leukaemie bis jetzt nicht mit Sicherheit nachgewiesen wurden. (2 Finden wir im Blute Leukocyten von grossem und kleinem Durch;: . letztere vorwiegend, so handelt es sich um die lienal- lymphatische Form der Leukaemie (Fig. 4); sind blos relativ gr< Leukocyten vorhanden, so kann in den meisten Fällen der Schluss auf Vorhandensein einer lienalen Form der Leukaemie mit geringer Betheiligung der Lymphdrüsen und des Knochenmarkes gezo werden. obachtet man im Blute vielfache Uebergangsformen zwischen den weissen und rothen Blutzeilen, kernhaltige rothe Blutkörperchen, vor Allem aber grosse, mit grossen Kernen ausgestattete Leukocyten, so kann man auf äusserst intensive Veränderungen im Knochenmarke gefa in und wird vorwiegend die myelogene Form der Leu- kaemie finden. ] In einzelnen Fällen sind auch Kr y st alle (Charcot, Robin, Vulpia im Blute bei Leukaemie gefunden worden ; Neumann fuhrt sie auf das Knochenmark zurück und beschreibt sie als farblose, glänzende. als 1. Octaeder (PA. Schreiner) (4); der Befund scheint selten 1 Ich habe vor zwei Jahren auf der Klinik des Prof. Nothnagel einen Kall von itet, bei welchem >ich im Blute ungewöhnlich viele grosszellige and gl kernige I>eu ;ten ; nach einer allerdings nur einmaligen Zahl., das Verh 1 ten zu den rot': i tion fanden sich ausser einer chro: rändemngen im K mark, du- an die ron Ntumumn Leukaem ich M. I \ '>2. III .• • iss> W4, auch iche Literatari](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21060745_0047.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)