Volume 1
Handbuch der gesamten Augenheilkunde / herausgegeben von Prof. Arlt [and others] ; redigiert von Alfred Graefe and Theod. Saemisch.
- Date:
- 1874-1880
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Credit: Handbuch der gesamten Augenheilkunde / herausgegeben von Prof. Arlt [and others] ; redigiert von Alfred Graefe and Theod. Saemisch. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![eine Ellipse , welche schwach lateralwil convergirt. (Fig. 8.) 1%. 8. Froulaldurclisclinitt des Schädels eines neugehorenen Kindes durch die Mitte der Augenhohlen. 0. Augen- höhle. N. Nasenhöhle. C. c. Schädelhöhle. i'ts aufsteigt, mit der andern Seite also ' Zieht man durch den längsten Durchmesser der kindlichen Orbüae auf dem gedachten Durchschnitt Linien, .so schneiden sich dieselben in einem Win- ■ kel von circa 105 in der Milte der Na- senscheidewand. Die Lage der kindlichen Orbila ist eine rein horizontale, d. h. eine in der Milte der Gesichtsöff'nung beginnende, itn Canalis opticus endende Achse liegt in der Ilorizonlalebene (Zix.n). Der Canalis opticus des Kindes ist mehr in die Quere gezogen und un- regelmassiger als bei dem Erwachsenen. Die Fissurae orbitales sind beim Kind wegen der Schmalheit des Tempo- ralflügels des Wespenbeines sehr breit und gross. Inhalt der Orhita. §11. Die Augenhöhle dient fast ausschliesslich zur Aufnahme derjenigen Gebilde, welche zum Zustandekommen des Sehaktes erforderlich sind ; nur ganz wenige Nerven und Gefässe, die einstweilen unberücksichtigt bleiben können, verlassen dieselbe, um in benachbarten Regionen ihren Endbezirk zu finden. Vor allem ist es der empfindende Sehnerv, welcher von hinten her aus dem Ge- hirn kommend durch den nach ihm genannten Canal in die Orbila eindringt. Er führt auch das für ihn selbst und die andern Gebilde dieser Höhle nöthige Blut in der Arteria ophthaImica mit sich, welche, unter ihm liegend, durch densel- ben Canal ins Auge tritt. Der Sehnerv ändert sich nachdem er eine Strecke weit in die Augenhöhle herabgestiegen ist, zu einer kuppeiförmigen Membran <Re- Lina), welche die eigentlich empfindende Flache darstellt. Mit Orgauen des Schutzes [Sclera] und der Ernährung [Choroidea, Iris) mit den Apparaten für den durchtretenden Lichtstrahl [Cornea, Kanunerwasser, Linse, Glaskörper! und der Reflexion, (Aussenglieder der Släbchenschichte, Uvea) zu einem geschlos- senen Ganzen verbunden, macht diese Endausbreitung ein kugeliges Gebilde aus den Augapfel Bulbus, welches in seinen vordersten Theilen an der Ge- sichtsoberfläche sichtbar wird. Nach Form und Anordnung zerfällt derselbe wieder in zwei anatomische Gruppen, erstens in membranöse, die Form des Augapfels wiedergebende Theile, deren man drei zählt, die äussere, mittlere und innere Augenhaut, Tunica externa, media und interna; und dann ni durch- sichlige Medien, das Kammerwasser, Humor aqueus, die Linse, Leus crystallma und den Glaskörper, Corpus vitreum, welche die von den Häuten gebildet.- Ih^lil- kueel ausfüllen. Der nulhns besitzt von allen Organen des menschlichen Körpers die ausgc-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2041626x_0001_0028.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)