Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern / von Hugo Blümner.
- Hugo Blümner
- Date:
- 1912
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Credit: Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern / von Hugo Blümner. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Fig. 5. Hölzerne Mörserkeule von der Altenburg in Hessen solchen, das in der Altenburg bei Niedenstein in Hessen gefunden worden ist, s. Fig. 51). Übrigens geben die Vasenbilder einerseits davon Zeug- 0 „ „ 7l„ .jam.m .-.—?? üis; daß dies Stampfen für ...'.: gewöhnlich eine Frauenar- beit war, wie wir andrerseits aus der leichten Handhabung des Geräts schließen dürfen, daß auch in den Vasenbildern hölzerne Keulen gemeint sind und daß solche demnach die gewöhn- lichen waren2). § 5. DAS MAHLEN. Beckmann Beiträge zur Geschichte der Erfindungen II lff. Mongez Mem. de l'Inst. Nouv. ser. III (-1818) 441 ff. Westermann Artikel Mola in Paulys Real-Enzyklopädie V 128 ff. Jahn Berichte der Sachs. Gesellsch. d. Wissensch. Phil. hist. Kl. 1861, 340 ff. Marquardt Rom. Privatleben2 421 ff. L. Lind et Les origines du moulin ä grains, Revue archeologique 3. Serie XXXV (1899) 413 ff.; XXXVI (1900) 17 ff. A. Baudrillart Artikel Mola bei Daremberg-Saglio Dict. des antiquites EI 1960 ff. R. Engelmann Die antiken Mühlen, in den Landwirtschaftl. Jahrbuch. XXXIII (1904) 159 ff.3). Die Erfindung der eigentlichen Mühlen, deren Prinzip die Zer- reibung der Körner zwischen Steinen ist, während in der Art, wie die contero cuncta simul virtutis rooore magno; una mihi cervix, capitum secl forma duorum; pro pedibus caput est: nam caetera corpore non sunt, mit der Auflösung pistillus. 1) Nach A. Jb. a. a. 0. 181; diese Mörserkeule ist aus Eichenholz gearbeitet und 1,70 m lang. Allerdings muß man sie für germanische, nicht für römische Arbeit halten. 2) So nimmt der Zauberlehrling in Lucians Philops.35, um sich einen dienstbaren Geist zu schaffen, statt des hölzernen Türriegels oder des Besens wohl auch die Mörserkeule: laßcov 6 ccvi]Q rbv tioylbv xfjg &vgag i) tö xoQrjd'QOv rj y.a.1 to vtcsqov; der Verlauf ist wie bei Goethe, bis schließlich der Meister kommt und 6vvslg to ysvo- fisvov iusiva [Csv ccv&ig i%oir\ßs £vXcc, o>67Csq r\v tcqq rjjg tTKpdfjg, c. 36. Bei Luc Demon. 48 wird ein Zyniker, der anstatt des Stockes eine Mörserkeule genommen, scherzweise ein Schüler des Hypereides genannt. Erwähnung verdient auch der griechische Hochzeitsgebrauch, an die Tür der Brautkammer eine Mörserkeule zu befestigen, Poll. III 37: vtcsqov 8h £t,E§ovv itgo xov frccldnov, wansQ %a\ xd- gkivov i] Ttalg hcpsgsv, Grj[isicc, ag atxög, avtovQyiag (wofür vielleicht, wie bei Poll. I 246, altpixovqyiag zu lesen ist). Ich glaube nicht, daß Roßbach recht hat, wenn er dieses, ebenso wie das von der Braut getragene Sieb oder Röstgefäß nur auf die alte Sitte der Brotbereitung im Hause hindeutende Gerät als Phal- lus auffaßt (röm. Ehe 226); schon die oben besprochene Form widerspricht dieser Vermutung. 3) Von älterer Literatur ist zu verzeichnen Joh. Heringius De molendinis,](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21033286_0036.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)