Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern / von Hugo Blümner.
- Hugo Blümner
- Date:
- 1912
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Credit: Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern / von Hugo Blümner. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Fig. 241 abbilden1) und beschreiben. Auf dem Boden eines zylinderför- migen Lavagefäßes (von 45—60 cm Durchschnitt) liegt horizontal eine um einen Zapfen im Zentrum drehbare Eisenstange; auf ihr, im Zen- trum, eine eiserne Spitze und Holzreste; die Wände des Zylinders sind an zwei oder drei Stellen in verschiedener Höhe durchbohrt. Offenbar ist die Eisenstange nur die Grundlage einer höl- zernen Vorrichtung, man kann sagen zweier Flügel, die sich um eine vertikale Achse in dem Zylinder drehten, mit Einschnit- ten, denen Holzstäbe ent- sprachen, die aus den Durchbohrungen der Wände in das Innere hin- einragten. So wurde der Teig, an den Flügeln an- klebend und durch die Stäbe immer wieder von ihnen abgerieben, auf das gründlichste durch- gearbeitet. Es ist klar, daß hierbei der Teig auf den Boden des Be- hälters hinabsinken mußte; es war also nötig, daß man von Zeit zu Zeit hineingriff, um ihn in die Höhe zu heben. Dies zeigt offenbar eine Szene an dem Denkmal des Eurysaces (s. oben Fig. 14a); hier ist ein Pferd angeschirrt, um die Maschine zu drehen, und ein Arbeiter greift in den Trog hinein, um den Teig heraufzuholen2). Der fertige Teig, qpvpa/ua3), wurde nun auf einem Backbrett, nld- Mg. 26. Knetmaschine, aus Pompeji. 1) Auch bei Daremberg-Saglio a. a. 0. Fig. 5696; es ist das Exemplar aus der Bäckerei von der Nordseite der Insula VI 14. 2) Wie oben erwähnt, will man auch an dem Fig. 9 abgebildeten Relief des Lateranmuseums eine Knetmaschine erkennen, während wir darin eine Hand- mühle zu sehen glauben. 3) Clearch. b. Ath. XII, 548C; Mnesim. ebd. LX 402F: £t}qov qpvpor^', ccgtoi I;riQoL Plut. qu. Rom. c. 109 p. 289 F. Thom. Mag. 378, 7: cpvQccpcc, ov £v(ir]- kccI cpVQcc&svtcc aXsvQcc, ovv. i£v[iaiiivoc. Hingegen Hes.: JuftTj (pvgccjxa. In der Tat aber ist ein Unterschied, da cpvgaiia allgemein der Teig, £vyir] der Sauerteig ist; vgl. Paul. I ad Cor. 5, 6: ovx oldaxs, öxi (iL-nga £vybj] Zlov xb q>vQ(x^,a t/ufxof. Vgl. auch Moeris 211, 30: q>vßxrj . . . xb cpvQcc[icc xmv alcplxcov, oxccv (irj yivr\- xai fiߣa. yvQuybec ds nElXr\vsg. Mccxsqicc bei Ath. III 113 B u. C. ist vom lat. ma- teria herübergenommen. Blümner, Technologie. I. 2. Aufl. 5](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21033286_0083.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)