Parasitologische Untersuchungen bezüglich auf die pflanzlichen Organismen bei Masern, Hungertyphus, Darmtyphus, Blattern, Kuhpocken, Schafpocken, Cholera nostras, etc. / von Ernst Hallier.
- Date:
- 1868
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Credit: Parasitologische Untersuchungen bezüglich auf die pflanzlichen Organismen bei Masern, Hungertyphus, Darmtyphus, Blattern, Kuhpocken, Schafpocken, Cholera nostras, etc. / von Ernst Hallier. Source: Wellcome Collection.
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![Erklärnug der Tafeln. Tafel I. Fig. 1. Zeiss System F. Ocular 2. Schwärmender Micrococcus der Menschen- blattern. Fiff 2 Z Fl-i. Cryp^ococcMS-Bildungen, in 24 Stunden aus dem Micrococcus der Menschenblattern'in Ghjcerin unter dem luftdicht verschlossenen Deckglas entstanden. Fig. 3. Z. Fl-2. Mycothrix-KeiichQ^ aus den Menschenblattern. In jedem Ket- tengliede erblickt man einen dunklen Kern. Fig. 4. Z. FI-i. Schwärmender Micrococcus &m den Schafpocken, hie und da 3Iycoihrix-&.eitc)\exi mit einem Kern in jedem Gliede [k]. Fig. 5. Z. Fj-i. Ruhender 3Iicrococcits aus dem Münchner Kuhpocken-Serum. Fig. 6. Z. F/2. Micrococcus der Schafpocken - Lymphe, auf Zuckerlösung culti- virt. Die JWjwococcrMs-Zellchen sind grösstentheils zu kurzen [LejHothrix-] Mycoth-ix- Kettchen [Bacterien auct.) ausgewachsen. Fig. 7. Z. 2^/2. Dieselbe Cultur. Am Rande der Flüssigkeit und_ am_ Boden des Gefässes schwellen die Micrococcus-ZeWen langsam zu grossen, hellen, ein bis mehrker- nigen keimfähigen Sporoiden an. Nach 14tägiger Cultur. Fig. 8. Z. Fji. Dieselbe Cultur. Die grossen kugeligen Zellen (Sporoiden), welche in der Flüssigkeit schwimmen, entlassen ihre Kerne, welche sich in einem deut-. lieh wandständigen Plasma ausbilden. Fig. 9. Keimling der Sporoiden (Fig. 7], an jedem Fadenzweig eine Kette an- fangs länglicher, zuletzt runder Sporen tragend, welche in der Flüssigkeit blass werden und ihren Inhalt entlassen (Fig. 8). Fig. 10. Endzweig eines ausgewachsenen Keimlings vom Gefässrand. An jedem Zweigende eine Kette brauner Sporen. Es liegen abgeworfene Sporen, theils rundlich, theils Cladosporium-Bixüg septirt [cl), theils sehr gross und blass {m) in der Flüssigkeit umher. Fig. 11. Keimlinge der aus Micrococcus auf dem Eiweiss entstandenen Sporoiden. Die Sporen werden an unregelmässig verästelten Pinseln abgeschnürt. Fig. 12. Micrococcus der Schaf[)ocken, im Eiweiss langsam zu keimfähigen Zellen (Sporoiden) anschwellend, welche hie und da schon ziemlich lange, glänzende, Oidium- ähnliche Keimschläuche getrieben haben. _Fig. 13. Sporentragender Faden der Keimlinge der Sporoiden im Innern des Eiweisses. Fig. 14. Dergleichen abgeworfene rjWeija-Sporen, in der Flüssigkeit erblassend und 3Iicrococcus bildend. Fig. 15. Keimlinge der Sporoiden mit S-porides^nium-Früchten am Rande des Culturgefässes. Fig. 16. Dergleichen Früchte mit stark aufquellenden Theilsporen. Fig. 17. Ein älterer Fruchtzwei^ aus derselben Cultur. Fig. 18. Cultur auf Kleister und weinsteinsaurem Ammoniak. Micrococcus-Bil- dung. Die Micrococcus-Zellen schwellen stellenweise zu Sporoiden \sp) an, im Inneren des Substrats vermehren sie sich stark. Man sieht einzelne Mycothrix-'Ketten mit Kernen [m).](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21959158_0085.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)