Ueber den Bau des Bulbus olfactorius und der Geruchsschleimhaut / von J. Lockhart Clarke ; nach dem englischen Manuscripte ins Deutsche übersetzt von A. Kölliker.
- Jacob Augustus Lockhart Clarke
- Date:
- [between 1800 and 1899?]
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Credit: Ueber den Bau des Bulbus olfactorius und der Geruchsschleimhaut / von J. Lockhart Clarke ; nach dem englischen Manuscripte ins Deutsche übersetzt von A. Kölliker. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![ziehen aufwärts und lassen sich ihre Fasern, die zu zwei oder mehr in jedem Zweigelchen vorkommen, eine kleine Strecke weit in das kernhal- tige Netzwerk (&) hinein verfolgen, welches von den untern Ausläufern der Epithelialcylinder gebildet wird. Hier verlieren sich dieselben und scheinen in der That mit dem Netzwerk selbst sich zu verbinden, doch kann ich nicht behaupten, eine Verbindung einer Nervenfaser mit einem Theile des Netzwerkes isolirt und ganz bestimmt gesehen zu haben. Findet sich wirklich eine solche Vereinigung — und ich glaube anneh- men zu dürfen, dass dem in der That so ist — und ist das »olfactorische« kernhaltige Netzwerk mit den Ausläufern der Epithelzellen verbunden, so folgt hieraus, dass die Nervenfasern, wenn auch nicht]ganz direct, doch ebenfalls mit den Epithelialcylindern verbunden sind. Aber wie enden die Nerven in der Drlisensubstanz? Ich habe schon oben auf die Aehn- lichkeit der Ausläufer der Epithelialzellen mit dem Fasernetz im Innern der Drüsen, sowie auf die Uebereinstimmung der Kerne des »olfacto- rischen « kernhaltigen Netzwerkes mit den Kernen der Drüsen aufmerk- sam gemacht und kann mich nicht enthalten ,, die Frage aufzuwerfen, ob nicht die Nervenfasern auch in den Drüsen mit dem Fasernetz in denselben sich vereinen. Leider war ich nicht im Falle, dieser Frage eine grössere Aufmerksamkeit zuzuwenden, die sie auf jeden Fall ver- dient, und will ich daher nur noch bemerken, dass.ich mit Eckhard ganz übereinstimme, wenn er die Zellen, die er in den Fig. 9 und 10 seiner Beiträge abbildet, zu den Drüsen rechnet. London, den 2. August 1860. Erklärung der Abbildungen. Taf. v. Rechter Bulbus olfactorius und Stiel desselben voraSchaafe mit einem Theile des vorderen und mittleren Hirnlappens, c Vordere convexe Oberflache des Bulbus; /Stiel desselben; a, e sein vorderes Ende mit den schiefen, denselben kreuzenden Fasern ; i Gyrus hippocampi, mit welchem derselbe nach hinten zusammenhangt; d eine der Windungen des vorderen Hirn- lappens, mit welcher der Stiel und der Bulbus zusammenhängen; h Sub- stantia perforala antica. Längsschnitt in der Richtung der punctirten Linie b, b in Fig. \. pp Graue Substanz von zwei unteren Windungen des vorderen Hirnlappens, die bei x auf den Bulbus übergeht; s z weisse Substanz der vorderen Hirnwindungen, die einen Fortsatz in den Stiel und um den Ventriculus bulbi e abgibt; h Sub- stantia perforata antica, s Corpus striatum ; a' Crus cerebri, v kernhaltige Lamelle des Bulbus, w Substantia gelalinosa bulbi. Querschnitt des Pedunculus bulbi olfactorii und der Windung d in Fig. 1 in der Richtung der Linie a in Fig. 1. r Graue Lamelle des Stieles mit p, der grauen Substanz der Windung d, zusammenhängend ; o weisse Sub- stanz dieser Windung mit derjenigen des Stieles sich fortsetzend ; s schiefe Fasern, die bei a, e in Fig. 1 erscheinen.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21477024_0013.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)