Die Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks / von W. Wagner und P. Stolper.
- Wagner, Wilhelm, 1848-1900.
- Date:
- 1898
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Credit: Die Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks / von W. Wagner und P. Stolper. Source: Wellcome Collection.
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![Alle drei Züge ragen über die oberste Rippe hinaus und erhalten von da ab besondere Namen. Der Sacrolumbalis wird zum Cervicalis aseendens der Longissimus dorsi zum Transversalis cervicis und der Spinalis dorsi zum’ Spinalis cervicis. Was den specielleren Verlauf dieser einzelnen Muskelbündel anlanat so ist derselbe folgender: ° ’ Der Sacrolumbalis setzt sich zuerst mit einem stärkeren Fleischbündel an den unteren Band der 12 Rippe, alsdann mit elf langen schmalen seh- nigen Zacken an die Anguli oder bei der 1. und 2. in die Nähe der Tuber- cu a der Rippen. Zuweilen reicht ein solcher Fasciculus auch an den Pro- cessus transversus des letzten Halswirbels herauf. Unter diesen Sehnen von den oberen Rändern der Rippe entspringen fleischige Zacken die Fasciculi W+elChf-aiSveUe Yers,tärkungsbündel des Muskels zu betrachten sind Die obersten fünf bis sechs dieser Bündel vereinigen sich zu einem Muskel-' bauch, dem Musculus cervicalis aseendens, der sich mit drei dünnen Sehnen an die Processus transversi des.4.—6. Halswirbels befestigt und nach aussen an den Musculus scalenus posticus grenzt, mit dem er oft verwachsen ist Der . Longissimus dorsi steigt parallel mit dem vorigen am Rücken inauf, nimmt dabei noch einige nicht ganz constante dünne Ursprunes- bundel von den Processus transversi des 1. Lenden- und der sechs unteren uc enWirbel auf und spaltet sich in eine Menge kurzer spitziger, fleischiger und sehniger Zipfel, von denen die inneren sich an alle Brustwirbelquerfort- satze ansetzen, die äusseren an die unteren Flächen und Ränder deAo oder J. bis 5. oder 4. Rippe zwischen Angulus und Tuberculum. Die unmittelbare Fortsetzung des Longissimus dorsi ist der Musculus ti ans versah s cervicis, der von den Querfortsätzen der vier oberen Rücken- wübenäuft“ ren Halswirbel zu den Querfortsätzen der fünf oberen Hals- Dicht an dem vorigen anliegend nnd mehr oder weniger fest mit ihm s“rsS“’deXd1-dfte-T0,?r? V? ”gemeinschaftlichen Mcken ze nen th j!vSPT, dfS1' . Er besteht weni«er aus I'Ieiseh ^ ™s ein- Lenden S t nni efsPr“gt von ^en Dornfortsätzen der oberen Wirbels’ vorhedm 7terf, Rufenwirbel, geht am Dornfortsatz des 9. Rücken- 2. Brustwirbel an''1 S1C1 “ dle darüber llegenden Dornen bis zum Sätzen Sde,e fhrtSetT?’i der Spi.?alis ee^icis, entspringt von den Dornfort- ti • . r °beien Rucken- und unteren Halswirbel und setzt sich vom Epistropheus ab an die Dornen der oberen Halswirbel an. Er variirt un- gemem hinsichtlich seiner Stärke, seiner Befestigung und der Zahl seiner Bündel und ist mit den benachbarten Muskeln vielfach verwachsen TToP.. ateralWär^ Jom SPinalis und mit diesem verwachsen, bildet den • Z.U1 tieferen Schicht der langen Rückenmuskulatur der Semi- en W^ff°rSYeti.CerV1C1?; ?erselbe ist vom Longissimus dorsi bedeckt und mtsprmgt mit sehnigen Köpfen von den Processus transversi des 1.—9. Rücken- zumbeo Yrn<? setzt sich an. die Processus spinosi vom 5. Rückenwirbel an bis um Z. Halswirbel. Er ist zwischen Quer- und Dornfortsätzen schräg und diesesffr] ™d überspringt jede Zacke 2-3 Wirbel. Der Halstheil nhPiis fe S; d,?.rnmit einem sPltzigen Ende am Dornfortsatze des Epistro- 1-Heus sitzt, ist starker entwickelt als der Brusttheil. Krmfp o, s.tärkei; entwickelt erscheint jedoch seine Fortsetzung zum Kl ®emisPmalls colli genannt, gewöhnlich jedoch in besondere luskeln, den Biventer cervicis, Complexus major und minor, geschieden. der drpfrnfSt6r- en^Pririgt mit sehnigen Zacken von den Querfortsätzen Lonni sTmi^s dn ™\.^e}'en Rückenwirbel nach innen von den Zacken des 3? d ’ bj'lut 61I!e? knrZ6n Mliskelbauch, der sich in eine ca. 6 cm wfeder^rpiT,?rA?n1e^+WelchVhreii8eits in der Ge°end des 6‘ Halswirbels wiedei m einen Muskelstrang ubergeht, der sich unterhalb der Linea semi-](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28056632_0050.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)


