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Credit: Die Hauttransplantation nach Thiersch. Source: Wellcome Collection.
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![Das Letztere scheint einfach aufgelöst zu werden. Zalreiche rote Blutkörperchen zeigen körnigen Zerfall, sodass nur wenige noch erhalten sind. Einzelne Pigmentkörnchen werden in dieser Schicht sichtbar. Die Za] der Leucocyten hat sich bedeutend vermehrt; sie Liegen mitten in dem Blutextravasat in grossen Haufen. Blanche enthalten nebsl vielfach fragmentirtem Kern ein- zelne Pigmentkörnchen. Solche Zellen finden sich auch im Streifen and /war in dessen Cutis and zwischen den Epithelzellen, [eh vermute, dass sie ihr Pigment auf der Durchwanderung durch das Blutextravasat aufgenommen haben. Karg hat auf dies interessante Factum zuerst hingewiesen und die Hypothese ausgesprochen. dass die mit Pigment be- Ladenen Zellen im Kpithellager zerfallen und diesem gewisser- massen zur Nahrung dienen. Die Grefässbahnen der Streifencutis sind an vielen Stellen geradezu umschwärmt von Leucocyten. Garre (1. c.) glaubt, dass dieselben vorzugsweise diesen Weg zur Einwanderung benützen. Das Epithel des Streifens zeigt da, wo ihm noch Cutis unterliegt, häufig indirecte Teilungsfiguren. Wo aber das Streifen- epithel dem Boden aufliegt, zeigt es kolbige Auswüchse mit viel- fachen Mitosen. Wo das Epithel des Wundrandes mit dem des Streifens zusammenstösst oder wo 2 Streifen dies tun, ist bereits die Verbindung eingetreten. Wahrscheinlich widerstehen solche, offenbar fest haftende Stellen der eventuellen eitrigen Ablösung und tauchen dann später als Epithelinseln wieder auf. Die Hornschicht des Streifens zeigt erhöhte Lockerung. Die Intercellularbrücken werden deutlicher und es macht den Ein- druck, als ob alle Intercellularräume ad maximum mit Plasma gefüllt wären. An vielen Stellen finden sich im Epithel des Streifens, doch vorwiegend wenn derselbe Cutis enthält, cystische Degenerationen, auf deren Aehnlichkeit mit Brandblasen, Variola- pusteln Garre hinweist. Man findet übrigens solche Vorgänge häutig bei alten Beingeschwüren im Epithel in der Nähe des . häutungsrandes — wol als Ausdruck einer Ernährungs- störung. Diese Degenerationen nehmen zu, sodass oft am 3. Tag die ganze Epidermis bis auf die Ma/jiitfhi'sche Schicht sich ablös](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21217142_0024.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)