Kurzer Abriss der Perkussion und Auskultation / von Hermann Vierordt.
- Vierordt, Hermann, 1853-1943.
- Date:
- 1895
Licence: Public Domain Mark
Credit: Kurzer Abriss der Perkussion und Auskultation / von Hermann Vierordt. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by The Royal College of Surgeons of England. The original may be consulted at The Royal College of Surgeons of England.
16/84 (page 10)
![hervorgerufen durch den Zug der Leber, welcher den l’leura pulmonalis und j>arictalis vermindert Luftdruck zwischen c) ^ei Infiltration, wenn das Gewebe nicht total luftleer ,st> sondern die Lungenalveolen Luft und Flüssigkeit neben einander enthalten, „erstes“ und „drittes“ Stadium der krupösen Pneumonie, doch auch zuweilen, aber ohne Schall- hohevvechsel (Bäumleri, im Stadium der Hepatisation, wenn nur noch ein wenig Luft in den oberflächlichen Schichten enthalten ist, fernerhin ß) bei grösserem hämorrhagischem Infarkt, y) bei Katarrhalpneumonie, 8) bei Lungenödem. di übet entspanntem (relaxirtem) Lungengewebe, wobei die Relaxation entstanden ist: zi in der Nähe von Infiltrationen (lobären und lobulären) ßi oberhalb grösserer plcuritischer Exsudate (bruit skodi- que) y) durch Verstopfung von Bronchien durch Schleim Eiter Blut, Fremdkörper o) in der Nachbarschaft von Tumoren der Pleura, von perikai dialen IExsudaten, raumbeengenden Erkrankungen der Bauchhöhle mit Aufwärtsdrängung des Zwerchfells. c) über Kavernen, auch bronchiektatischen, deren Wände nicht gespannt sind; sie müssen wandständig oder durch vollkommen luftleeres Gewebe von der Perkussionsstelle ge- trennt sein f) bei Pneumothorax, wenn die Luft nicht unter zu starker Spannung steht. Selbstverständlich kann ein Schall gedämpft und zugleich tympanitisch sein, z. B. bei Lungenödem, bei tuberkulöse. Specicll ist der Skoda'sche Schall ein tief tympanitischer Schal] mit Höhcwechsel (s. p. 13 . Anmerkung. Normal kommt tympanitischer Schall zustande bei Per- kussion des Larynx, der Trachea, der Hauptbronchien (s. auch unten). Bei Kindern und Frauen ist der Schall höher, als bei Männern. Vergl. Williams’ Trachealton p. 12) Gemischte Schallqualitäten (Schalle mit Beiklang) I. Das „Geräusch des gesprungenen dop f es“ (bruit de pot feie) beruht auf dem durch den Perkussions- stob bewirkten Hinauspressen eines Luftquantums durch eine](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22335791_0018.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)