Zur Morphologie : Reisebemerkungen aus Taurien / von Heinrich Rathke.
- Martin Heinrich Rathke
- Date:
- 1837
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Credit: Zur Morphologie : Reisebemerkungen aus Taurien / von Heinrich Rathke. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![teten Jungen von Cyclops quadric ornis es gewöhnlich auch sind. Da nun aber diese beiden Theile des jungen Cyklopen sich späterhin als wahre Fühlhörner darstellen, so vermuthe ich, wie schon oben erwähnt, dass Gleiches auch von den zwei vordersten Gliedmassen jener Lernaea gelten werde. Dasselbe ist vielleicht auch der Fall bei Lernaeopoda stellata. Wenn nun aber diese Vermuthung richtig wäre, so würde auch bei den beiden zu- letzt genannten Thieren, gleich wie bei Achtheres und Tracheliastes ein drittes Paar ion Klammerbeinen erst nach der Häutung des Jungen zum Vor- schein kommen, nicht aber schon bei der Geburt vorhanden sein. Die Ver- schiedenheit also, die sich in der Zahl der Gliedmassen bei den neugebornen Larven verschiedener Arten von Lernäen vorfindet, würde eigentlich nur dar- auf beruhen, ob die Larve ohne Anlagen zu Fühlhörnern oder mit solchen be- gabt das Ei durchbricht. 2) Bei einigen Lernäen bildet sich nur ein Paar, bei andern dagegen bilden sich zwei Paare von Organen, die zum Tasten bestimmt sind [Fühl- hörner oder Taster]. Diess ist, nach Nordmann’s Angaben und Abbildungen zu urtheilen, der Fall bei Achtheres percarum und Anchorella unci- nata. Das zweite seltner vorkommende Paar scheint jedoch, nur dem Rüssel anzugehören, und mit den Palpen höherer Cmstaceen, nicht aber mit deren Antennen verglichen werden zu dürfen. 3) Bei etlichen Lernäen z. B. bei Achtheres percarum, Lernaeo- poda, Traclieliastes und Anchorella liegen in einem Rüssel [gebildet aus einer Unter- und Oberlippe, die verschmolzen sind], zwei längliche horn- artige Fresswerkzeuge, die Nordmann, und das nicht ohne Grund, mit den Maxillen der Hemipleren verglichen hat. Ihre Lage und die Entwickelungs- geschichte des ganzen Thieres, so weit sie bekannt ist, deuten hinreichend darauf hin, dass sie nicht verwandelte Bewegungswerkzeuge sind, überhaupt nicht mit den Gliedmassen an der untern Seite der Gliederthiere in Parallele gestellt werden können. Vielmehr scheint es, dass sie ihre Bildung von dem Schleimblatte der Keimhaut aus genommen haben, und dass sie wohl am pas- sendsten mit den Fresswerkzeugen [den sogenannten Maxillen] der Nereiden verglichen werden könnten. 4) Die beiden nur kleinen Organe, die bei manchen Lernüaden, wie * (i](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b22289720_0045.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)