Volume 5
Lehrbuch der vergleichenden mikroskopischen Anatomie der Wirbeltiere / von Albert Oppel.
- Date:
- 1896-1914
Licence: In copyright
Credit: Lehrbuch der vergleichenden mikroskopischen Anatomie der Wirbeltiere / von Albert Oppel. Source: Wellcome Collection.
Provider: This material has been provided by the Royal College of Physicians of Edinburgh. The original may be consulted at the Royal College of Physicians of Edinburgh.
100/278 (page 86)
![Doras, Ciarias, Loricaria. . Die Vertreter dieser Gattungen besitzen (Dean, 1888) ebenso wie Callichthys ein Foramen parietale im Schädeldache. Cr Po Front Fig. 39. Querschnitt durch die vordere Partie des Schädels von Callichthys asper mit dem Foramen parietale und der darunter liegenden Endpartie des Pineal- organes. (Nach Klinckowstboem, 1893.) Cyprinus carpio L. [Eigene Untersuchungen.] Das Pinealorgan besteht aus einer ziem- lich umfangreichen Endblase und einem dünnen, holden Stiele. In der hinteren Wand des Stieles konnte ein Tractus pinealis beobachtet werden. Carassius auratus Bleek. [Eigene Untersuchungen.] Das Pinealorgan röhrenförmig, überall hohl. Es wendet sich zuerst, der hinteren Wand des Dorsalsackes an- liegend, senkrecht dorsalwärts und verläuft dann, zuerst in eine tiefe Rinne in der Wand des Dorsalsackes eingelagert, später direkt unter dem Schädeldache nach vorn, wo es, nicht weit von dem vorderen oberen Rande des Dorsalsackes, mit einer unansehnlichen Erweiterung endigt. In der hinteren Wand des Pinealorganes läßt sich ein Bündel von Nerven- fasern, ein Tractus pinealis, beobachten und bis nahe zu dem distalen Ende desselben verfolgen. An der unteren Fläche des Schädeldaches, dort, wo das Organ liegt, ist keine Vertiefung. Mehrere Blutgefäße begleiten das Organ bis zu seiner Endigung. Catostomus teres Mitch. Hill (1894) fand an Embryonen dieser Form die Anlagen beider Parietalorgane. Sie liegen nebeneinander, fast in der Transversalebene und scheinen aus einer einzigen medianen Stelle zu entspringen. Leuciscus rutilus L. (vergl. Fig. 40). Nach Rabl-Rückhard (1883) besitzt die „Zirbel einen verhältnis- mäßig sehr platten und breiten Körper. Sie liegt wie ein Macher Kuchen der Innenwand der Frontalia an und reicht ziemlich weit nach vorn. Mit](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b21926049_0005_0100.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)