Zur Casuistik der Pylorusresection ... / vorgelegt von Wilhelm Haas.
- Haas, Wilhelm, 1878-
- Date:
- 1901
Licence: Public Domain Mark
Credit: Zur Casuistik der Pylorusresection ... / vorgelegt von Wilhelm Haas. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![[Über diesen Fall berichtet Rydygier8)9) im Januar dieses Jahres: Es handelte sich um ein noch offenes Ulcus pylori, welches tief in das Pancreas hineinreichte, sodass ein Stück desselben mitreseciert werden musste. Pat. ist geheilt entlassen worden und lebt bis jetzt. Während der ganzen 19 Jahre hat sie ihren Hausstand selbst besorgt und musste mit den gewöhnlichsten Speisen vorlieb nehmen. Sie hat nach der Operation 5mal geboren.] Vom Jahre 1881 an wurde die Pylorusresection nun zahlreich ausgeführt. Kramer7) hatte im Jahre 1885 schon 82 Fälle gesammelt. Auf die weiteren seit dieser Zeit ge¬ machten Pylorusresectionen werde nachher bei Gelegenheit der vergleichenden Statistik zurückkommen. Jetzt mögen zunächst die Krankengeschichten der an der hiesigen Klinik operierten Fälle folgen. Die Operationsmefhode, die zur Anwendung kam, war kurz gesagt — genaueres geht aus jeder einzelnen Krankengeschichte hervor — folgende: Nach Resection des erkrankten Teiles wurden Magen- und Duodenum- stumpf, jeder für sich, vernäht. Dann wurde eine typische Gastroenterostomia posterior retrocolica angeschlossen. Bei dieser wurde in 9 Fällen der Murphyknopf verwandt. Fall 1. Frau Höhnke, 34 J., Landmannsfrau. Aufg. 6. I. 00. Anamnese. Eltern leben, sind gesund. 5 lebende gesunde Geschwister. 5 lebende gesunde Kinder, 2 gestorben. Pat. war früher immer gesund, die letzten Jahre bleichsüchtig. Im August glaubte Pat. Kindsbewegungen zu fühlen ohne andere Zeichen der Schwangerschaft. Unwohlsein nach letzter Entbindung (27. X. 98) wegen Stillens noch nicht wieder eingetreten. Pat. will häufiger schwarzen Stuhlgang gehabt haben. Im August abnehmender Appetit. Im Oct. deshalb Arzt consultiert, Medizin: Besserung. Ausgang October wieder Verschlimmerung, Erbrechen 2—3 1 die Woche, zuweilen 2mal am Tage. Erbrechen zunehmend. November sehi häufig nach dem Essen 3—4 St. später, tägl.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30599842_0008.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)