Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder].
- Johann Schröder
- Date:
- 1747-1748
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Credit: Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder]. Source: Wellcome Collection.
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![I74ö allgemeinen Sfr&netv* ©cfröjjeS unD fonDer Serbrücfung auf Die ©cbeitel leget/ fo Dag Der 2lug*2lpgel Den 3öirbel beruhe. Macafius rühmet e* in Promptuario Medico, UnD ratbet/ Dag man e* Der©ebabrcnbenmba* ©enide appliciren foll. €* gebet aber noch &u erfahren/ ob e* Die besprochene $ulffe (eigen werbe. 4. Sa* fHfdje (Beblüt heilet Die Suhlet Der ^)aut/ im 2lngegcl>te/ Die SWcn unD Fabier/ wenn man ficb Damit begreicbct ; bratet man* aber / fo giüet e* Den Sßaucbgug / Die rotbe Dvubr t termalmet Den ©fein. [ Sa* ©ebtäte Don einem -pafert / Der im 9)?er* $en gefangen unD Durch ©chredengetobtetwor* Den/ tauget |Ur rotben ÖvUljr. ] J)ao <Beblute) wenn e& einem &äfen/ ber Da in Der 3*gD wohl gebetet worben/ genommen wirb / ig ein güte* iHittel; Wenn man nemllct) / inDem er in Der bod)geü ^urd?t unD 2lngg ig/ tbme Den Ropff ab* fcbneiDet/ unD ein Deines leinen £uct) in Deo erwurgeten 2Mut tuncfet/ unD wieber trocf* net. @0 man Degen gjV im VPein giebet/ lobet folcbeo Helmont alo ein fonDerbaveo iHicrel voibtt Die fd^were t7otb- (DDer man nehme Das mit Dem «SagnblUt gefarb? te £ud?/ tuncfe (blcbeo in tDein, bigberfel* be alle jiarbe auo Dem £ud? gezogen* 0el* bigeo trincPe man auo / fo bat man ein be* ttj^brteo remedium wiber Dao innerliche fcbwere (Bebr*ed?en» 20o man aber De* #afen* &lute* nicht ha* ben San / fo ig nicht unDienlich / Dag man pro Ufu dyfenterico Da* Jammer* $Mut fubfti- tuire» 3leugerltd> (eget man bä* mit Jpafen * 5$lüt imprsegnirte Sich auf Die fKofc/ oDer fd)met£* haften Öerter/ fo bom ^oDagra entganDen/ foDergebenfiebalD; befibe Helmontium» Hart¬ mannus rühmet Da* QMut im ©eitengechen unb durchlauf: Da bergegen t>. Ludov. nicht* Darauf halt* @0 man aber bagelbe mitspeci- ficis opiatis bermifchet / fo WiDSrgehet e* weit mächtiger Dem Ube(. SOtan tan ficb an Degen ©jtctft De* ^$od**2Mut* adhibitis Cäutdisbe* Dienen / Da man Denn in obgenannten Morbis gleichen Effekt bejjnDenwirD/ obgleich Helmont Da* \pafen*^5lut in fpecie pro fcopo diaphore- ticö (welche* Doch auch anDere Singe thun) lobet. c. Sie iunge tauget bor* beuchen/ unD Den ferneren$ltb*m/ gefoll Die fchwere 9totb heilen (wenn man ge mit $ieer* ©alfc einmachet / unD babon alle ‘Sage ein wertig mit S^orrben iget: ) heilet Die erfrotne ©lieber/ wenn man ge Darauf leget. 6. Söenn man mit bem (ÖebtVit Der ^mDer^ gabn*Sleifcb reibet / fo jabrten ge bt*l leichter/e* nimmet auch Da* gittern Der ©lieDer himoeg ernenn man* bratet unD ijfet.) 3)ie <bafert*5äbne hänget man Den $ittDetn ebenermajfen an> Damit ge Dego leichter Jähnr«/ wenn fit Da* Sabnfleifcb Damit reiben* 7* S)a* i^erQ foll gleichfall* Die ftbww ^oth heilen/ (wenn man* wie Die Zungen ge» brauchet) Die Butter » ^ranefbeit vertreiben (wenn man Degen *putoer nimmet) Da* 4tägi^ ge Sieber heilen / ( wenn man* in 3* ^ heile theilet / borhero aber Die allgemeine Mittel ge^ brauchet/ trnD Denn auf Dreimal folche* mm^ met.) f ü)a* wirD bornehmiidh wiber Da* bier^ tägige Sieber gelobet; man nimmet Da* $erfc au* einem ^afen / welcher ln Der QagD wohl gebetet worDen / üerfchneiDet e* unD lägt e* gan^ mählig troefnen. hernach theilet man* in 3. gleiche $beile / Dabort nimmt man einen $beil bor Dem Paroxyfmo ein. beg Hor- ftiurtt. 8* Sie Hebet giüef Den^auchgug/ unD Die^ net Der £eber. 9» ®ie (0>alle ig ein bortreglich Slugen* UttD Öhren* Mittel. io* 2)ie Hieitn unD fefiicul taugen tum ©feine, (wenn man ge troefnet / ) beigen $ur ^mpfänguig/ unD Dienen bor Da* jejwungene «paruen. -11. Sie feßital taugen bor Die/ Die bert ^parn nicht halten fonnen/ in Olafen* Ärand^ beiten / (wenn man ge jerpuloert UnD emnim^ met.) Sergleichen ig auch bon Der <Hebäbr*tTJur* ree Deo £afen tu bergehen , Doch mugmanbeo^ De in faurem £raut gefocht geben; aujferDeme ftimuhren ge auch Jur ^iebe. 12. Sie tDu'ttee tauget tur (£mpfdngnig. 13. Sa* ®crinfel (coagulum) terfheilef Da* Coagulirte ©eblute/ befbrDert Die Sruchtbarfeit (wenn man* nach Dem^onatflug mit^3utter oer* mengt Der9)?utf er uberiegct)trindtman* aber/|o töDtet e* Die Srucht? unD heilet Die fchwere 5toth* N. Sa*bege ig/ Da* man bekommet/ ehe ge wa* anDer*/ bann Butter ^^ilchgenojfen. 14. Ser ^öfehfbrUng, ofliculum tali, the litt Le Bone of the winkle. iJren tUyne Knebel* Seen; wirD gebraucht tum ©anDe / Der Colic unD fchweren ^ofh unD harten ©eburt/ wenn man ihn pulberigret UnD eingiebet* N. Sergieichrn ^ragt foüen auch Die (Beten* cre De* ©cbwahjeo haben» ic. ^ä* Sett / wo man* ängerlieh gebraut cbet/ befonDer* wenn e* alt ig/ foüetnefolchean geh tiebenbe ^ragt haben/ Dag e* alle* au* Der £aut liehet/ bricht Die ©efchwäre auf / hilft bor 3äh uwehe/ (wenn man* hinter Die Öhren ubep leget») S*a* »öafen ^ Sett gebrauten Die Chirurgi oDer^unD* 5ler^te/ bor anbern Setten/ Die fup- purirten Abfceffus itt eröffnen; abfonDerlichaber greift man Da* alte Sett auf. Uber Da* Die* net e* auch alle heterögenea au* Den SßunDen tu t liehen > Da man e* benn entweDer auf* gretchet / ober mit Dem Emplaftro de Beto- nica, ober mit Äreb** ©feinen bermifchet ap- pliciret* 1*. Ser](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30454487_0702.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)