Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder].
- Johann Schröder
- Date:
- 1747-1748
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Credit: Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder]. Source: Wellcome Collection.
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![r» öad^en* (pon einer geraubten Lerchen) fott, wenn mand an Den Juß binDet, Den Colic^ ©cbmerßen »ertreiben, Dergleichen giebet man auch Por,Pon Dem frifcben$ßr|en,wieingleicben Dieganzen Lerchen gebraten,oDer mit Den JeOent Jur Sieben »etbrannt) wenn man fie iffetf. ton Dev 2lfd)en aber fan man. etliche |j, oDer 1. oDer 2* Toffel t>olI gebrauchen» 2. 3)ad (Geblüt faulet, wo mand in febarffen Sffig, oDer warmen (2Bein trinefet, &um©teine. £)ad,£leifd) Don einer Lerchen treibet DenUrin^ Den ©ried unD ©tein, welcbed Hoeferus in Her- cul.Medico v. 172. Durd)Srfabrung befrafftiget. XLVI. Alcedo. * • • 1* I .7; A'xxuu*, Halcyon. 0ß*Q)ogel. Sifen*©art. La Elicon. Halcyon, or Kings Fisher. i£en Oogel, Die ob De oee nejtelt. * ein fonberbarer 33ogel, ein wenig groffer, Denn ein ©perlilfg, mit einem langen Schnabel/ Don blauer, grüner unD purpurner Jarbe, unD bdlf lieb-um Dad Sid Der Pächtern auf. 3« Den2lpotbeden bat man bad «bens, fob cbed fott / wo man ed Dorret unD anbdngt, Die fehmere Sftotb uerbüten. XLVII. Anas. 2lnDrf^hD*^3ogej, Stibe.Cane ou ‘Canard ADuck or Drake,f£en ££ nt, ^ncoocjel, ^nttnef een woorDe. < fDomeftica ] jabmel ■ jji < > >£n De jSylveftris jwilbe J ©te tauget Pielmebr in DieStücben/jeugetDicfe, melancholifdje unD überfl uffige Jeucbtigfeiten. 3n Den ^Iporbeden bat man 1. DielebenDe ÖfnDen, 2. Das Jett, 3.Das(Bebluc, 4. Den Jvotb ober tHifL 1. Die lebenbe ££n6e füllet Die Solic, wenn man fie mit Dem gerupfften^beil* auf Den S5aucb leget. 2. Dad £ett C befonberd Pon wtlDen Snben) wdrmet,feucbtet, erweichet, digeriret, refolviret, Dabero gebraucht mand in duffer*unD innerlichen ©chmer^en Der ©eiten unD ©lieDmaffen , in <£erfdltung Der Serben. 3. Dad (Beblüt tauget Por ©ifft, Darum ed auch unterteilen $u Oergleichen 2lr£nepen forn* met. 4* Der tttiff wirD auf Die £5iffe »ergiflfteter §bi*t* geleget. XLVIII. Anfer. X?*, veter, Ganza. ©and. L’ Oye.TheGo- ofe. and Ganfer or Stegg. *£en (Bans. (Domcfticus, jabme. Anfer'Sylveftris, wilDe ©and. DiefetirD L in 2lpotbecfen bober gehalten. Die0and gehöret auch meidend in DieStüchen, giebet eine melancholifcbe, unreine Nahrung. 3n Den 2lpotbecfen bat man 1. bas $ecc, 2. bas (Beblüt, 3. Den Äotb, 4. Die ^aut non pfiffen. i. Dad Settiff feiger, Denn Dad ©ebweinen' Jett, unD Dringet wegen feiner ©ubtilbeit mebt Durch,refoloiret auch jtdrefer, Darum man ed febt tpbl in Slpffiren gebrauchen fan, Damit Die ger# nagung obtundiret werDe in Den ©eDdrmen, ma« cbet Dad $aarwad)fen,heilet Die©d>runDen Der heften,tauget oor'Dad ©aufen Der Obren,(wenn mand indöbr tbut) heilet Die ^erfrümmung Der©lieDer, unDSVrampff Der fernen,(wenn man Die ©and mit Staren* Jleifch unD anbern 9}er* pen'^rdutern füttert, unD bratet.) Laxiret, be^ fonberd Die $inDer, (rnenn mand auf Den tfta* bei ober Q3aud) leget.) Diefed JettiflPor anDcrn fubtil, flüchtig unD DurcbDringenD. <2d Dienet ju Den aufgesprungenen unD vi^igten £effsen: Cbenmdffig Ju Den oerliopff«» ten £cibc, felben ju erreichen; tie man Denn bei) Denfleinen5\inDern fotgenDer^Beife noch Damit »erfahren fan. ^imm eine audgeholte halbe gBaUnüg' ©chale, fülle felbe mit ©dni> ^ Jett, binDe fie auf Den ^Rubel, bejlreiche auch ?ugieic$ Den ganzen Unterleib mit Dem 0dnfe* Jert, fo mirD alfo Der allemrliopfftefte Ztib erreichet noerDen. O&ec: i^.^inen gebratenen^lpjfel,rübre ihn mif0an# fe^Jetttohl Durch, be|lreid)e Den^aud) Damit, fo roirD balD ein offener 2eib erfolgen. 911>eil audh ferner Diefed Jett fubtil ijt, fo prseferviret e^ »or Die dufferliche ^dlte/fo man Die erfdlteten ©lieber Damit falbet. Riverius unD Sennertus haben eine ©albe n?iber betr ©d)lacj Daraud bereitet. 2)iefelbe iff Diefe. 0ne gefchlachtefe®and, nifnm DadSntt# menbigeberaud, fülle jiemieDer mit Krautern, fo Den ©ebnen gut fepn, unD brate fie. Unter Dem traten fleufi Dad ©chmal^ aud, melched mit Den Strafften Der trauter imprsegniret, man prsemis- fis prsemittendis auf Die Pom ©d;lage getroffene ©lieDer ffreichet. 2. ^)ad (Beblut Dienet Por ©ifft. Dof. ^ij. 93?an giebtd in melancholifchen Strancfheiten unDDemStrebd, :c. Damit man Die Malignität Ded Jluffed demulcire. Sufferlich nimmt ed Dad 3ucfen hinrneg. ^CBenn man ed in Die klugen red)t marm tropf* feit, habeichfebon offtbep Den2lugcm9M)lern hefunDen, Daf ed Diefelhen traäu temporis geho^ bem • J 3. !ÖerRoth mdrmef unD troefnet fehr,incidi- ret,eröffnet Den^onatffufi, treibet DieSftacbge* burt, unD Den #arn fehr flarcf. 2)aher gebraut chet man ihn in Der ©eelfucbf/Dem ©cbart>ocf,Der SBafferfucht, in einem ^offeL Poll deftillirtem ©eiff oDer Stdlber^arn. Neffen ©ebrauch fan man acht Q:agcontinuiren, ed fott auch Por Den puffen taugen. N.Sr biletfofehr, Daß er auch Die trauter, worauf erfüllet, Perbrennet, Daher ibnGalenüs Por unnü| audfehrepet. N. !Der grüne, Der im Jrübling Pon Den &>te# fen gefammlet worDen, unD Den man bep gelinDep <2Barme getroefnet bat, iff Der befte, man jerpuU pert ibn.Dof. 5K biß 5f.5lnbere geben ihn frifch in einem Stande, unD Permifchen ihn mit einem be* quemenLiquore. DoCgj. 5ij. (^ttt) »](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30454487_0737.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)