Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder].
- Johann Schröder
- Date:
- 1747-1748
Licence: Public Domain Mark
Credit: Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder]. Source: Wellcome Collection.
782/870 (page 1822)
![\ \ i%22 öetf allgemeinen 9fr$net)*@c&afje$ atöbald erhöbet/ oöcr fonberfclbe in einer Üvetorte in offenem $euer» N. £)amif man aber t>iet Salis volatilis, melcb* fie haben/ erlange/ fo ifi $u obferviren folgende Vlxt: y- £)er 3vegenmürme q. v. fcbleuß fie in ein weifet/ gldferneb und fiartfeS ©cfdjje; fonfien fpringet Dab ©lab / und der Spiritus ^efyet babon. ©teile eb im ©ommer an die ©on* ne/ fo lofen fie fiel; in einen fheffenden gelben Li- quorem auf/ und bleibet die ßirde auf dem£$o* den liegen ; die 4?äute aber febmimmen oben» liefen Liquorem filtrire / und deftillire. ihn per Alembicum, fo gebet ein Spiritus urino- fus volatilis mit einer $Ü?enge Deb flüebttgen ©ali^eb über, welchem febr durchdringend» tiefer bat dab gani^e Slßefcn der Lumbrico- rum in fich/ und dienet $u allem / morju fie gc* rühmet meiden» Dofis 5ß. bib ?/» den ©cbmeif? und $arn ju treiben» N. $6cnn man die binterfleUfge €rde/ bon der Deftillation auf Dab $cld oder liefen mirfft/fo fommt eine $ftcnge Diegcnmürmer berfür. N. D. Michael bat fortfieri eine Eflentiam compofitam contra Arthriddem Vagam, ex vegetabilibus artheticis bereitet / melcbe er mit Spiritus Lumbricorum i. ^bed und Spiritus Corn. Cervi. Salmi. 2. ^bcilcn extrahiret» £>erfclbc Spiritus dienet auch duffcrücb in f$mer(jbafften Sufällcn aufjuflreichen/ und mird mebd alb der Spiritus Salis Armoniaci berrici'* ten» 30?an fan auch mol juoiefem Spiritu gleU d;en $beil einee Aquae articularis daju tbun/ und den febmerßbafften ^beil damit laulicht beltreu eben» ^» £)ab ^ulber mird aub denen im Öfen ge* dorreten Stürmern bereitet» N. £>iefeb ifi nichts alb eine Terra mortua, morju nüfce» CXII. Mufea. f ' '• f : • , i Mviet, Arift. A*V7? fliege. TheFlie. (Een TMige. £)er fliegen fetm jmar unferfebiedene Wirten/ doch gebrauchet man nur die gemeinen» 3n den 2lpotbecFen bat man die VClntUn, oder oielmebr derer &6pffe» v ©ie taugen t>or dab #aar aubfallen» S5ie bereitete ©tücfe: 1. 3)ab deftillirfe ^Baffer mird bor ftch felb* fien oder mit .ponig bereitet» €b tauget bot klugen * $rancfb*rtw ernenn manb drein tropjfet.) CXlll. Ricinus. K$#7ai*, xvvoctrtm Reduvius, <30lt$*230cF/ ibunöo^lo^/ <£)Und*tDurm. A 1 yke, Tick, Dogs Loufe or Clegg. (Een deectef een <boncs £uys. 3ft ein bletcf>e^/ garflige^ ^bierlein/ den öd;* fen, ©cbmeinen/©elften/©ebafen/ und Runden febr gefdbr» £)ab ©eblüt bom »pundbflob ift/ nach Plinii Meinung; ein Mittel jum »paar aubfallen/ und »p.Seuer/ tauget auch bortrefl ch mider die miU den ©effechter die ftd> fonften übel heilen lalfcn/ (menn man fich mit fd;mieref/ , Amat. Lufitan. cur. 20. cent. 7. CXIV. Salamandra. lakufiemfyx, ftokytf. tTJofch. ITJoll. The Salamander, A fpotted Beaft like A Lizard not burntvvith the fire , but quen chetit. il:en Salamander/ een 23eeft dar in’t öyer ieefft/ ent felue uyt blufctyc* 3fl ein bierfüßige^ ^l)i^’/ au$ der €idedbfen ^Irt/ febmartv mit gelben Jlectcn/ mobnet an falten und feuchten Oertern/ und liebet die flaren Brunnen fo febr/ darum tbeilen fie audh etliche in ein Sfßaffer ^ und €rd^?Q?olch. N. ij] ein bergiffteteö ^bier und (affet mit ein ©ifft auch einen ^ilch ^ meiffen gifftigen ©chaum geben» Ariftoteles halt daoor, wenn man den Salamander ins ^euer werffe/ fo werde er oon felben nicht oerjehret, diefem folget oad) iElianus L. 2. hiftor. animal, c. 31. & Plinius, L. X. c. 67. TiUein Fein £bier fan iin ^euer leben, iji alfo diö/ wae man die* falle t?on Salamander rorqiebet/ ein nich* ligee (Biefchwa^e. (E0 fcheinet/ diefer ^feh* ier feye daher entflanden / weil ermeldeter Salamander eine Seitlang t>om ^euer nicht oerjehret wird/ doch wo er lange darinnen bleibet/ uerdirbet/ als haben fte uermeinet/ er Fonne nom >'euer gar nicht terjehret wer* den» Thom. Barth, cent. 2. obf fo. höt 311 3^om/ in des Francifci Corvini 23ehaufung diefer 23eftien ein fonderbahres Äunitfiüdf abgemercFet/WOidurch fie durch «bülffe der tTatur des Feuers Ärafft t?ei fpottet. Sie hat nehmlich ein drop^ein eines Liquoris ausgefpiehen / wormit fie des Feuers <$it$e gemapiget hat, ip auch alfo z. Stunden lang im £euer geblieben/ doch war es auch nicht fonders ffarcF.1 Grev. L. i.de venenis fchreibets diefer 2f>eflien <c>autju, dag fie jonder T>erleQung im ^jeuer bleiben tan, welches doch auch nur t?on einem mäßigen ^euer ju vergeben if?» 2)er?0folchsernaget/macbet©cf^mdr. 3)ef* fen 2lfcbe brilet die berfchmorne Scrophulas. N. COMn foll fich öor derer Üvauch b^^n» cxv.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30454487_0782.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)