Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder].
- Johann Schröder
- Date:
- 1747-1748
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Credit: Pharmacopoeia universalis, das ist: allgemeiner medicinisch chimischer Artzney-Schatz ... [etc.] ... Zweyter [-Dritter] Theil ... 4te Aufl ... Nebst einer allgememeinen Apothecker-Taxe / [Johann Schroeder]. Source: Wellcome Collection.
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![da Brunf. Dod. Oxyacantha Trag. Oxyacantha Galen. Cord, in D. Tab. Crefpinus Matth. Oxya- canthusGalcni, Cam. Berberis dumetorum, C.B. V 0aurraud)/ Q>erpd)/ Üveijfelbeeren f SCßein/ lcgelein,0aurborn/£;rbfel, Barberyes. Baufe/ boom* 3n feiner doepalt ip es ein 33dumlein ober ©epraueb/ bon befien SCßur^el blel Werten ober Dvutben auffebiefifen, fo mit einer afebenfarbenen ÖvinDen,unter biefer aber mit einer gelben 0cba/ le befleibet pnb. ©ie Steige finb mit Bornen unb blauen jarfen geferbeten flattern heftet, jn>ifcl)en benen gelbe moofiebte QMümlein berbor femmen, aus welchen hernach langlicbte, rotbe, faure 23eerle(n werben, fo Inwenbig ein hartes Äornlein haben. gswdcbfec an bornierten, unb in ©arten an beliebten £>erter;u ©ie QSldtter bringt es im 2lprll , bie Slttmen im 9)tajo, bie gruebt reijfet im ^öecbfl. CCßlrb vermehret burd) 2Bur$el / 0proflfen an ungebauten £)ertern gepflanfcct. 3n2tporbec£en bat man bie S^uc&t (Berberis €rbfe!) b(emanim*6erbfi fammlet. 0iepnb eines fdurlicbfen ©efebmaefs; 3b« bornebmpe ^rafft beliebet im lieblichen 0auren, wekbes in etwas addringiret: Daher pe insgemein für füblenb gebalten noerben. e0ie fühlen unb feud)ten im2.gr. belieben aus Dünnenfeilen, adllringipen/ erweefenben 21p/ petit, jidrefenben^agen unb bieSeben barum man pe auch gar offt gebraud)et, alimo einiger Fühlung unD0topffung bonnotben ip, $•© in ©urcbPüjTen,Derrotben9vul)r, unb werbenbejj* vbegert auch, noeil pe füllen , in anbern bi^en ^ratefbeiten mitSftufcen gegeben: beim pe alte riren Das entjunbete unb fermentirenbe ©eblü> tbe, wehren bemSCßüten ber ©alle, lofeben unb fiiUen gewaltig ben ©urp ber Patienten , pär/ efen Das^erh unb alle innerliche ^beile, fo bon einer folcben biegen intemperie gefd)wdcbet finb, benebmen DenScfel unb Unwillen Des Wagens, unb well pe bierncd)|i eine befonbere anbaltenbe unb jufammenpebenbe Ärafft haben, tbun pe eben blel©uts im©urd>lauff, rotier Övul)c(fobon ber ©allen unb anbern beiden Humoribus t>er/ urfacbet) überpülfigen^dber'gcit, ^3lutfpcpen, Gonorrhcea unb Cholera. ©erBname wirb aud)aufbel)a(ten,unbfom/ met mit unter bie Species Diarhodon Abbat, er llebetjufammen unb Pcpfit. ©ie mittlere 2\inbe,fo gelbe / Iji gut bor ben Äurfa§ (bas ip wenn Den Ivinbern ber 3)iunb 0/ ben wunb wirb) unb gled)ten, bienet auch $u an/ bern bofenSftunbfdulen unb ©ebreeben Des #al/ fes, befepiget bie gähne, Crat. lib. Conf. lib. 6. Conr.64, unb piUetberfelben 0d)merjen id. 1. f. Conf. 8, 3n bie Saugen getban, machet febon gelb .&aar, wenn man pd> Damit wdfebet: in et/ lieben 21potbecfen nennet man Diefe Dvinben Bu giam. (yg bat auch blefe mittlere DiinDe eine pur/ gierenbe ^rafft, wenn man pe in weijfen <2Bein leget; unb baoon trlncfet, wie Cluf. Rar. Plant. Hill. üb. 1, c. 8f. bezeuget- Ibas Pulver von biefer &tnöe ip febr gut ju ben geborpenen 9Jtü/ Pen/ Oaraufgepreuct/ Crat. l, y. Conff 40, ©ie TPuvtsel ober beflelben SKinbe gerffoffeu unb alfo pPajierweife aufgrlegct/foü aUe ©efefeü^ he/ate^feil, $ifen unb0propen heraus jieben* 3u bem abgefaüenen 3dpfflein mag man garga- rifmos mad)en oon gehorteten 0aurrad)/ feeer^ lein in rotben ^Bein gefotten. 0olcbe6 pdrefet auch t>as gabnPeifcb unb machet bie wacflenbe Sahne fepe. ^Jtanpnbetaucb an etlichen Örten biefe21rt Q3erber$/^eer,foobne£ernepnb, be/ rer Clufms l.c. gebencf'et; unb blefen ^erbers^ 0tauDenBerberim ucnc^v nennet- 0ie werben itt unfern 2lpotbecfen gleich ben anbern eingemaifer* ©erer Bereitete ©tuefe: t. iDie emgemachre^vucfote. 9JJan nimmt bie 0teiniein fein fauber auS; unt> condiret fte als anbere grüchte. 2* £)er pteffenbe Baffr. ®iefcr wirb au* ben frifchen Leeren gebruefet. 3. £)erByrup bon ÜxeifelbeerfaflFt. 5)es wobldcpurirten 0afftes |$i]. S33eijjen reinen Sucfers tSiß. ^oehe bepbes in einem irbenen©efchirre sur re^# ten 0prups# Confjüenz. 4. 5dlclem ausbem0afft unbSucfer. N, ^)ian mifd;et* nur biog fonber fochai* 2$cf. 2. iS. Trochifci. 3\ei|Telbeere 5‘i. ©ebrannt geifert/S3ei» 2lloeS/^)olb 0aurampff/0aamen ^aPi; Galliae Mofchatae 3nbianifd)e Farben 5 3], 2lrabifd)en ©ummi 5iij* 3votl)e9\ofen 3V. Ovofeu/^alTer, fo biel ndtbig* i^ache nachher $unp Irochifcosbarau*/ un^ trockne pe mdblig. ^)iefe fommen in baS Ele£l. Rofat. Mefuae. SBiewobl Pe auch fonPcn in ^)i^e ber gleber / 5)urp unb treefnen gungen tonnen gebraust werben. 6. Rob bon Oveifelbeeren* f5)as Rob Berb. bat man auf jw?berfep2ftf, al* bas einfache wirb aus bem blo|Ten0affteinfpiflj- ret; bas Componirte bereitet man mit balbfobiel guefer als bes 0afftcs ip. 0olches beip man ®ie 2irt Daffelbc ju fochen wiflenalle^Beibet febon; barum unnetbigbielDabon ju fchreiben. iSepbe aber fühlen gemaltig/jieben ein wenig jufammen,bdmpffen bie ©alle im ÖJJagen, piflen ben ba^er entPanbenen iSauch/5tu§; (dfchen Den unerträglichen ^)urp. ©eßfaQS bienen pe in gal* lichten unb Dreitägigen giebern. © er 0prup bienet eben ju blefen gufdaen, nur Dag etwas mehr guefer baju genommin wirb. N. $Bir gebrauchen aber mehr DenÜiob/^ueg/ ober fo genannte^repbe, als ben 0prup. „ ^dn f an aus bem fKeifelbeecfafft einen Tar- „ tar oberSaleffential? auffolgenbeätt bereiten; „ 94.^eifelbeer#0afft1$ij. 3ittpnm/0afft ^ij.](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b30454487_0082.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)
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