Das Malariafieber : dessen Ursachen, Verhütung und Behandlung Winke für Reisende, Jäger, Miltärs und Bewohner von Malariagegenden / von Ronald Ross.
- Ronald Ross
- Date:
- 1904
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Credit: Das Malariafieber : dessen Ursachen, Verhütung und Behandlung Winke für Reisende, Jäger, Miltärs und Bewohner von Malariagegenden / von Ronald Ross. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![(les Gelben Fiebers, die Beschrankung der ]\lalaiiafalle auf die llalfte uiid die Ausrottuiig der Moskitos in einem Verliiiltnis von annahernd 90<>/o. Auch i?i Italien ist in dieser Richtung viel ge- leistet worden. Alle diese arbeitsreichen Forsduingen haben dahin gefiihrt, dab wir das Malariafieber genau und vollstiindig erkannt haben, so zwar, dab wir jetzt im allgeineinen mit einer gewissen Sicher- lieit die Krankheit sowolil verhiiton wie lieilen kdnnen. Dabei ist wiederum hervorziilieben, dab die zahlreichen Gelehrten, die iin Lauf der Jahre die ^lalaria in den gefahrlichsten Gegenden studiert haben, fast alle niemals ernstlich an der Malaria er- krankt, und dab die ineisten gar niclit einmal angesteckt wor- den sind. Es mub anch hinzngefiigt werden, dab sobald die schwierige Frage iiber die wirkliche Art der Verbreitnng der Malaria gelost war, eino Anzahl Anbenstehender, wie das iranier vorkommt, den Versnch raachten, sich das Verdienst an der Entdecknng zu- zuschreiben. Tatsachlich wnrde die einfacbe Losnng dnrch ineine Untersuchungen von 1895 bis 1899 herbeigefiihrt, die auf den griindlichen Schlubfolgerungen Mansons und Laverans bernliten. Koch und Daniels waren die ersten, die ineine Ergebnisse durch wirklich ehrliche und zuverlassige Forschungen bestiltigten. Das Verhaltnis zwischen Elelantiasis und Moskitos war schoil vor mehr als zwanzig Jahren durch Manson erkannt wor- den, allein ganz kiirzlich brachte unter Mansons Fiihrung Low, dann auch James in Indien, eine sehr wichtige Tatsache bei. Die Beziehungen zwischen dem Gelben Fieber und den Mos- kilos entdeckten Finlay, Reed, Carroll, Lazear und Agramoute. Ml. Widerlegung- einiger Einwande. Um unseren wichtigen Gegenstand griindlich zu erfassen, ist es selbstverstjindlich notwendig, die urspriinglichen Berichte mit ihren wissenschaftlichen Folgerungen zu studieren, ja, auch die Beweisstiicke mikroskopisch zu imtersuchen. Es ist daher unvermeidlich, dab diejenigen, die sich nur durch Zeitungsmel- dungen und an ahnlichen Quellen unterrichten, in Irrtumer geraten. Eine der ersten Schwierigkeiten, die dem Leser aufstoben wird, ist der Widerstreit zwischen den alten und den neueii Ideen. Die Bodentheorie, der Wahn, dab die Malaria einer gif- tigen Ausdiinstung des Bodens oder den aus Sumpfen aufsteigen- den Miasmen zuzuschreiben ist, hat jahrhundertelang in den Kopfen derMenschen so fest gesessen, dab er wohl noch manche Jahre nicht auszurotten ist. Die meisten Menschen werden wohl noch lange den harmlosen Geruch der aufgewuhllen Erde fiirch- Itoss, JIal.iriafiflipr. ‘2](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b2813610x_0021.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)