Marienbad : seine Hielquellen und Umgebungen / von J. Ad. Frankl.
- Frankl, Joseph Adam.
- Date:
- 1837
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Credit: Marienbad : seine Hielquellen und Umgebungen / von J. Ad. Frankl. Source: Wellcome Collection.
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No text description is available for this image![Im Jahre 1609 brauchte auf Anordnung des ge- nannten Drs. Raudenius, Arztes zu Schlaggenwald, Freiherr Joachim Liebsteinsky von Kolowrat, — und im Jalxre 1663 auf Anordnung des Drs. Dueler, Arztes zu Karlsbad, der Stiftsabt Raimund den Kreuz- brunnen. Ralbin führt den Kreuzbrunnen unter dem Namen „gesalzenen Brunnen, und die Marienquelle unter dem Namen „Stenker auf. Die letztere beschreibt er, wie folgt: „Ihr Wasser erscheint in Wallung und ohne Ablauf stagnirend, und ist von wundersamer Eigen- schaft, indem darüber wegfliegende Vögel, welcher Art immer, hineinfallen und sterben. In der Nähe sind trockene Gruben, deren Ausbauchung so ver- derblich ist, dass gleichfalls von Zeit zu Zeit todte Vögel sich dort vorfinden. Den Ferdinandsbi’unnen führt er als Salzsoole an; — davon später bei dessen näherer Beschreibung mehr. Balbins Miscellanea erschienen um das Jalir 1679. Andere Schriftsteller desselben Jahrhunderts, und der ersten Hälfte des folgenden, als: .Johann Thölde (1603), Zacharias Theobald (1627), Mathias Merian (1650), Vögten (1712), Joseph Willibald Graf von Schafgotsch (1724), Johann Jakob Geelhausen (1730), Andi’eas Baccius etc., erwähnen blos mit einigen Worten, dass es auf der Herrschaft Tepel, namentlich bei Auscho- witz, Salz- oder Sauerbrunnen gebe. (Die böhmische Benennung Tepla [-läzen], die für alle warmen Bäder gilt, verleitete einige, auch Stransky, ®) republica Bojcma^‘ anzulülnen. Die Stelle des eben nicht sehr kritischen Historikers Stransky, die, von Dr. Sartori missverstanden, zu Beirrungen Anlass gab, lautet:](https://iiif.wellcomecollection.org/image/b28520415_0018.jp2/full/800%2C/0/default.jpg)